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Geschrieben von ninas59 am 05.10.2005, 22:13 Uhrzurück

@Schwoba

Sorry, bin spät, aber ich wollte dir doch noch antworten, nachdem du dir so viel Mühe gemacht hast. Ich muss hierfür viel quotieren.
http://www.rund-ums-baby.de/aktuell/mebboard.php3?step=2&range=20&action=showMessage&message_id=28323&forum=159

Mein Posting war nicht ganz so ernst gemeint. ;-) Aber nur „nicht so ganz“

----Sich zu verlieben ist ja ansich nichts Schlimmes und passiert nicht selten weil man in dem "fremden" Dritten indem man sich verliebt hat nichts Negatives sieht, er noch nicht laut furzt und sich noch sehr bemüht. Deswegen verliebt man sich auch oft in eine Vorstellung von Mann ! ---

dem ist nichts gegen zu halten. Nur leider ist das ein Teil wo man den Partner nicht unbedingt teilhaben sollte.
Der Partner bringt einem ja keine Illusionen mehr, da man ihn, wie du so schön sagst inzwischen auch hemmungslos furzen kennt.

----Wie definiert man nichtglückliche Ehe ? Ist er nicht glücklich, ist sie nicht glücklich, ist die Ehe ansich nicht glücklich ? ----
Kein Mensch ist perfekt, wäre er perfekt, wäre es tatsächlich viel komplizierter. Ich glaube nach wie vor, dass in vielen Fällen die Partnerschaft als nichtglücklich definiert wird nachdem man sich umorientiert hat. Dann werden die negativen Seiten mit einer Illusion aufgewogen.

----..."den mut zur trennung hat er im moment nicht. auf rücksicht wegen seiner kinder"...

BLÖDSINN - Ausrede - Mumpitz - Gelogen ! Soviel Rücksicht ! Wie Edel ! Aber doch nicht wegen den Kindern ! Welche Vorteile/Nachteile hätten die Kinder durch die nicht vollzogene Trennung ? Weiter heile Welt ? Und wie stellt er sich das zukünftig vor ? ----
Dem, und dem weiteren ist nichts hinzuzufügen. (vor allem nachdem du es so schön formuliert hast ;-) )

------Ein weiterer Grund ist die mangelnde Konfliktlösungsbereitschaft der Männer. Ist mal eine Ehe-Talsohle zu durchschreiten, möchte die Frau darüber reden, zur Beratungsstelle gehen und er orientiert sich extern ! Vielleicht weil ein Mann mit Problemen denkt er funktioniert nicht mehr und wenn er sich auf einen andere legt passt es doch wieder ! :-) Eine Flucht nach vorne sozusagen. –----

Hier glaube ich nach wie vor, dass Männer ihre Frauen gerne mit ihren Müttern vergleichen. „Die haben sich auch immer wieder gefangen“. Die Frau bleibt konstant, und kein Gedanke wird daran verschwendet, dass auch sie ihren Hut nehmen könnte (Mama hat das ja auch nie getan). Zieht die Frau sich allerdings zurück ist es sehr einfach ihr die Schuld zu geben. Männer verstecken sich gerne hinter dem Gedanken, dass sie ihren Frauen nichts wegnehmen würden, also soll sie sich „mal nicht so haben“.

----Was die meisten Männer (aber auch Frauen) treu macht ist das Gewissen und eine Moralvorstellung ! Sonst würde da viel mehr gehen ! Untreue setzen sich über dieses Gewissen hinweg und haben daher hinterher auch ein schlechtes Gewissen ! Sicher spielt Jäger und Sammler, Notgeilheit, Testosteron auch eine gewisse Rolle ! Aber das unterscheidet uns von Primaten, wir können nachdenken, Abwägen und Verantwortung übernehmen. Jemand der fremdgeht macht das meist nicht ! Also ist es ihm wohl egal (auch die Konsequenzen), deswegen halte ich Verantwortung im Zusammenhang mit Fremdgehen für Heuchelei ! -----
Stimmt, es mangelt an dem Bewusstsein etwas einzusetzen. Ich halte es für verantwortungsvoller den Hut zu nehmen und dem Partner eine Chance auf ein neues Leben zu geben. Die „Verantwortung“ wird nur geheuchelt um bestehendes zu erhalten.

---- Sicher reizen fremde Frauenkörper viele Männer und die Vorstellung "nur" noch mit seiner eigenen Frau zu schlafen kann einen schon etwas ernüchtern. Aber vielleicht stellt gerade das eine tolle Herausforderung dar und Männer die treu sind unf treu bleiben können, haben unterm Strich mehr davon. Denn eigentlich sucht doch jeder die Sicherheit und das Konstante einer glücklichen Beziehung !------
Diese Werte zu erhalten lohnt sich immer. Leider haben das viele verlernt, das Weglaufen ist zu einfach geworden.
Allerdings weiß man erst später, dass die Werte nicht mehr reparabel oder reproduzierbar sind.
Wenn ich mich in meinem Alter umsehe, dann möchte ich behaupten, dass keine neue Beziehung die Tiefe bieten kann, die eine Langbewährte in den Jahren aufgebaut hat.
Das kompensieren hat oft mit den eigenen Problemen zu tun, meist trägt der Partner gar nicht die Schuld (wenn man in diesen Fällen von Schuld sprechen kann). Ein einfaches „Ausbrennen“, kann für die plötzliche Bereitschaft verantwortlich sein.
Ich glaube, dass in vielen Fällen erst eine neue Partnerschaft, die Werte der Alten erkennen lassen.

Wir sind uns einig, die Probleme einer bestehenden Ehe, mit Partnerschaft sollten gemeinsam in Angriff genommen werden.

Obwohl……

Oft kann ein später Frühling die Werte des späten Herbst erst ins richtige Licht rücken. Eigentlich gibt es keine Norm.

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