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Geschrieben von bobbel am 19.12.2002, 13:02 Uhrzurück

@Roxa @Anna @Marit

Hallo zusammen,

hab mich ja bisher als stiller Leser zurückgehalten - aber jetzt gehts nimmer.....

Stimme Roxa komplett und auch Anna überwiegend zu und finde auch nicht, daß die Wortwahl von Roxa hier falsch ist, da diese genau der Wortwahl von Marit entspricht. Ein bisserl was können wir doch wohl auch vertragen, oder???

Meine Mama hat 45 Jahre gearbeitet, hat mich - seit ich 1/2 Jahr alt war allein erzogen und muß nun mit einer Rente von 710 Euro klarkommen und das bei einer Miete von 360 Euro. Auto (15 Jahre alt) braucht sie auch, da sie ja diverse Nebenjobs braucht, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen (trägt Zeitungen aus, etc.). Sie hatte ja leider keine große Möglichkeit sehr viel privat vorzusorgen, da sie mich ja alleine versorgen mußte,trotzdem hat es mir an überhaupt nichts gefehlt. Die 50,-- DM KiG wurden für mich angelegt, sie selbst hat auch noch kleinere Sparverträge für sich abgeschlossen. Sie bekommt keinerlei staatliche Unterstützung dazu.
Als Dank für die 45 Jahre Arbeit kann sie nun in der Rente zusätzlich buckeln, bis sie in die Kiste fällt - klingt hart, ist aber so.
Da finde ich es nur gerecht, daß ich, wo ich kann, auch mal mit einem Hunderter aushelfen. Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich ihr sogar ohne mit der Wimper zu zucken einen monatlichen festen Geldbetrag zur Verfügung stellen, denn die Rentner können nichts für eine komplett verfehlte Rentenpolitik, bei der sämtliche Rentenbeiträge vollkommen zweckentfremdet werden. Von den Rentner, denen es ja lt. Marit angeblich so gut geht, sehe ich hier im Münchner Raum nicht sehr viel (ausgenommen Beamte.....).
Meine Großeltern (Kriegsgeneration) hatten weder Grundstücke noch Immobilien und konnten so auch nicht viel aushelfen mit der -noch geringeren - Rente.

Für mich kann ich sagen, daß ich bestimmt einen höheren Lebensstandard habe, wie meine Mutter. Ich muß zwar momentan auch sparen (bin Alleinverdiener einer 3-köpfigen Familie), aber sobald ich einen KiGa-Platz für meine Tochter, gehts auch wieder besser, da dann mein Mann auch wieder mehr arbeiten kann.

Zum Thema Ausländer: Mit der Rente kenn ich mich nicht genug aus, um mitreden zu können, aber was mir sauer aufstößt ist, daß sämtliche Asylbewerber alles mögliche bekommen (Gutscheine für Kleiderkauf in beachtlicher Höhe und das 1x im Frühjahr und 1x im Herbst - weiß ich vom LRA). Für sämtliches Mobiliar Zuschüsse. Zuschüsse für Schultüten, Sprachkurse werden komplett bezahlt usw.

So lange es "eigene Landesbewohner" wie z. B. die Rentner gibt, finde ich halt, daß zuerst hier der Lebensstandard (fürs Minimum) gesichert werden sollte. Kein Deutscher dürfte ins Ausland auswandern, ohne die Landessprache zu beherrschen, ohne eine Arbeit und einen Wohnsitz vorweisen zu können, der darf nicht straffällig werden - ohne sofort ausgewiesen zu werden und muß sich den Sitten und Gebräuchen des Landes anpassen.
Ich spreche hier ausdrücklic h nicht von den mit sicherheit auch tausenden ehrlichen Ausländern, die arbeiten und Steuern zahlen und ordentlich hier leben. Und daß es bei den Deutschen ebenfalls schwarze Schafe gibt, die sich zu unrecht ins Soziale Netz fallen lassen - ist ebenfalls ganz ohne Zweifel. Die verurteile ich ebenfalls - wir alle zahlen dafür.....

Meine persönliche Meinung zu Marit:

Du bist frustriert, weil Du wahrscheinlich um Deinen Arbeitsplatz bangen muß (so wie sich das anhört) und auch ein wenig unzufrieden mit Deinem Lebensstandard, wie mir scheint (Höre ich da ein wenig Neid gegenüber Deiner Mutter heraus??).

Allerdings was ist denn das für ein "gehobener" Beruf, für den man Kredite für die Ausbildung aufnehmen muß und dann keinen sicheren und auch noch einen nicht ausreichend bezahlten Arbeitsplatz bekommt.

Ich glaube ein bisschen ist jeder seines Glückes Schmied und die hohen Sozialabgaben machen mich auch rasend und ich würde gerne privat vorsorgen und dafür keine staatl. Rente mehr bekommen, wenn ich dafür ab sofort keine Rentenversicherung mehr zahlen müßte, dann könnte ich mit spätestens 50 in Rente gehen und hätte eine super-Rente.
Aber hierfür kann ich auf keinen Fall die jetzige Rentnergeneration verantwortlich machen - vielmehr die ganzen Sozialschmarotzer (Deutsche und Ausländer) und die Politiker mit ihren horrenden Diäten und mit ihrer nicht nachvollziehbaren Verschwendungssucht (irgendwelche unsinnigen Denkmäler für hunderttausende Mark, unsinnige Umzüge nach Berlin, obwohl es Bonn wohl auch getan hätte, Freiflüge und sonstiges).

Ich muß auch 12 Stunden arbeiten, aber bin zufrieden mit meinem Arbeitsplatz und arbeite - trotz aller hohen Abgaben gerne.....

Ein bißchen hat man sein - berufliches - Schicksal auch selber in der Hand....

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