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Geschrieben von Benedikte am 14.11.2005, 5:16 Uhrzurück

Rente, Beamte und überhaupt-Tinai u.a.

Hi,
irgendwie habe die die Duskussion unten halb verpasst und will auch in eine andere Richtung, deshalb jetzt hier.

Unten schrieb jemand ( Tinai?) , dass bemate nur über Steuern in die allgemeinen Alterssicherungssysteme einzahlten und ansonsten eine überdurchschnittliche Altersvorsorge geniessen würden.

Ich möchte das mal in aller Höflichkeit zurückweisen.

Erstmal- den " Beamten" gibt es nicht. Es gibt die wirklich gut verdienenden- wie sie von JoVi gerade zitierten PSTs. Im Auswärtigen Amt heissen die Staatsminister, nicht parlamentarische Staatssekretäre, und es gibt zwei davon- bei rund 6000 Mitarbeitern insgesamt.Der übrige Rest ( okay, der Minister verdient noch mehr, aber das ist nur einer vond en 6000)- und die übrigen 5997 verdienen deutlich weniger.Im einfachen Dienst können die Leute mit großen befarfsgemeinschaften Anträge auf ergänzendes ALG stellen,im mittleren Dienst sieht es nicht viel besser aus, gehobener und höherer Dienst schon. Was ich sagen will, ist, man sollte nicht von den Beamten sprechen, da es so unterscheidliche sind. Und die im einfachen Dienst mit Hauptschulabschluss ud Anlerntätigkeit zum Pförtner haben echt nichts.Mir wird, so ich meine Beitragsjahre zusammenkriege ( ist bei vier Kindern leider nicht mehr drin)- ganz ordentlich gehen. Aber: das wäre es woanders auch, ich bin ordentlichqualifiziert und meine Studeienkollegen udn rewferendarskollegen, die zu großen Firmen und so genagen sind, alle weit über der beitragsbemessungegrenze liegen, beiteiligungen udn Erfolgsprämien als Gehaltsbestandteile haben, Firmenrenten- denen wird es auch besser gehen als dem Durchschnitt. Von daher sollte man gleiches mit gleichem vergleichen.

Dann:wir zahlen für unsere Altersorsorge durch Abschläge beim Bruttogehalt,sprich, VAter Staat zahlt uns weniger gehalt als vergleichbaren Angestellten. Abfang der 90ger hatte ich eine A 13, eine Kollegin eine 2a, also das gleiche als Angestellte, was ich als beamtin ijn der eingruppierung hatte, und sie hatte brutto über 1500 DM mehr. DAvon konnte sie natürlich locker ihre Rente bezahlen, ihre Arbeitslosenversicherung ( die bei Beamten entfällt, weil sie nicht arbeitslos werden können). Unterm Strich kam das gleiche raus- nur für den AG sind die Beamten daher " billiger". NAtürtlich legen die Schweinehunde das Geld nicht auf die Seite zur Bildung von Versorgungsrückstellungen, die geben das aus- und dann kommt das bittere Erwachen, wenn der Beamte in Ruhestand geht und Pension haben will.
Und die Beamten müssen ihre Pensionen voll versteuern, die Rentner bislang nur den Ertragsanteil. DAhat ja auch ein Staatsanwalt im Ruhestand gegen geklagt mit dem Ergebnis, dass er im Grundsatz recht bekam ( unterscheidliche Besteuerung ist ungerecht), aber die regeirung nicht so reagierte, wie er wollte ( beides steuerfrei), sondern andersfrum- beides steuerpflichtig. Deshalb wird ja demnächste auch schrittweise die Rente in die nachgelagerte Besteuerung überführt und 2045 oder so müssen die Rentner auch alle versteuern.

Abgesehen davon: ich ärgere mich auch. Ich habe vier Kinder, mein MAnn und ich haben dafür so oft ausgestezt und teilzeit gearbeitet, dass wir an eine volle Rente überhaupt nicht denken können. Wir haben beide erst mit 30 angefangen nach Studium und Referendarzeit- speich bis dahin nichts an JAhren gesammelt. DAnn usnere AUsfallzeiten- vermutlich bin ich noch froh, wenn ich bis 67 arbeiten kann und ein paar JAhre zusätzlich machen kann. Und meine vier Kinder, wenn die mal in Deutschland Rentenbeiträge zahlen, zahlen für die Leute, die rentenansrüche erworben haben, das sind vor allem die, die immer gearbeitet und keine Kinder gekriegt haben.Und wenn wir jetzt zu zweit arbeiten eghen, haben wir horrende Kinderbetreuungskosten, genau die 6-800 €, die uns zur Eigenvorsorge fehlen und wenn wir nicht arbeiten, bleibt uns auch nichts zur Eigenvorsorge.Und ich kriege für meine Kinder einen lächerlichen Durchschnittsbeitrag angeschrieben, den gleichen, den ich als Sonderschülerin oder hauptberufliche welfare-mum gekriegt hätte.

Ich wäre dafür, dass ich bzw. mein MAnn von jedem unserer Kinder 15 oder 20 % seiner Rentenbeiträge direkt kriegten, wir auf unser Konto. Leute, die nur ein oder zwei Kinder haben und nicht so lange ausgestetzt haben und länger arbeiten konnten, haben mehr Beitragsjahre und wer wirklich viele Kinder hat ( und die zu ordentlichen rentenzahlern erzogen hat), hat dadurch eine Rente. DAs geht zwar nicht in jedem FAll auf, ich weiss, weil manche Kinder eben behindert sind oder sich jeglichen erzeihungsversuchen widersetzen- aber im grundsatz finde ich die Idee gut.

Und bitte- kein Beamtenbashing.Es gibt einen derzeit unschätzbareb Vorteil- das ist die Unkündbarkeit. Aber alles andere ist nicht so einseitig positiv wie es manchmal scheint.

Benedikte

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