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Geschrieben von Murmeline am 21.09.2005, 15:16 Uhrzurück

Re: RE:

Hallo!

Was Tina meint, ist der normale "Nachforschungsantrag". Es stimmt - diesen kann man kostenlos für jede Art der Postsendung stellen. Er führt aber längst nicht immer zu einem (positiven) Ergebnis.

Ich kenne dieses Thema leider auch. Ich habe bei eBay über 1000 positive Bewertungen, jedoch leider auch eine negative. Diese kam genauso zustande wie von Dir geschildert. Ich verkaufte etwas für 8 € und fragte die Käuferin, ob sie die Ware versichert als Einschreibebrief wolle. Sie antwortete jedoch, nein, sie wolle eine unversicherte Warensendung. Kurze Zeit später bekam ich sehr unfreundliche Mails von ihr mit der Forderung, das Geld zurückzuerhalten - die Ware sei angeblich nicht angekommen. Ich schaute in ihr Bewertungsprofil und siehe da - 26 "Rote" wegen ähnlicher Geschichten. Ich erwiderte also, ich würde erst einmal einen Nachforschungsantrag stellen und dann könne man weitersehen. Gesagt getan - aber schon 2 Tage später hatte ich von ihr eine Negativbewertung in fürchterlichem Deutsch - ich sei ein Betrüger. Ich schaltete eBay ein, mailte ihnen den eingescannten Nachforschungsauftrag - aber eBay machte nichts und meine negative Bewertung blieb bestehen. Also schrieb ich in den Bewertungskommentar, dass der Käufer unversicherten Versand gewünscht habe und dass der Nachforschungsauftrag noch nicht abschließend bearbeitet worden sei.

Wenig später schrieb mir die Post, dass ihre Ermittlungen beendet seien und meine Ware nicht aufgefunden wurde.

Ich wette: diese Person hat die Ware sehr wohl erhalten und wollte zusätzlich noch das Geld zurück...

Rechtlich war ich auf der sicheren Seite - bei privaten Verkäufen haftet der Verkäufer nicht für den Verlust unversicherter Ware auf dem Postweg. Aber dieses Recht schützt auch leider nicht vor ungerechtfertigten Negativbewertungen :-( Und eBay unternimmt nichts dagegen.

Seitdem versende ich prinzipiell nur noch versichert (größere Gegenstände als Hermes-Paket und kleine Dinge im Briefumschlag als Einwurfeinschreiben). Es stimmt, man wird überflutet mit Mails, ob es nicht auch billiger als Warensendung geht. Aber da stelle ich mich stur. Wenn ich gerade Zeit habe, antworte ich darauf mit Nein, ansonsten ignoriere ich diese Anfragen, da meine (versicherten) Versandkosten explizit im Angebotstext stehen und jemand, dem dies nicht gefällt, nicht mitzubieten braucht.

LG Murmeline

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