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Geschrieben von Nr. 3 am 11.11.2005, 14:54 Uhrzurück

Puh, das war ja ein

ganz schöner Rundumschlag, aber lesenswert!

Werde mal versuchen zu antworten:

Meine Mutter (48Jahre alt) hat wieder angefangen zu arbeiten, als meine Jüngere Schwester mit 2,5 Jahren in den KiGa kam. Ich war "Schlüsselkind".
Ich habe viel Mädchenspielzeug gehabt, lag mir aber auch eher als der Jungenkram, dafür war ich dann irgendwann die einzige, die die Technik bei und im Haus bedienen konnte. Beste Fächer in der Schule waren Mathe, Physik ,typsich Mädel, gell?

Meine Schwester hatte eher Jungs-Spielzeug, klassischen Jungen-Haarschnitt, bekam von unserem Opa Tennisschläger u.ä., Mädchensachen und Kleider waren nicht ihr Ding.

Heute tragen wir beide gerne Röcke und Kleider, habe beide lange Haare, sie hat ne Ausbildung als Krankenschwester ("Frauenberuf") gemacht, ich BWL studiert.
Ich habe nicht vor, wiede berufstätig zu werden, sie schon.

Meiner Meinung nach hängt die Entwicklung des Kindes deshalb weniger von dem Spielzeug etc. ab, als mehr von dem Kind. Mädchen ist nicht gleich Mädchen, und Junge nicht gleich Junge.

Was die Errungenschaften der Emanzipation angeht: Ich fürchte, muß dich enttäuschen, und weiß sie tatsächlich nicht zu würdigen. Ich möchte nicht "zwangsemanzipiert" sein. Ich bin meinem Mann dankbar, daß ich nicht Arbeit und Kinder und Haushalt unter einen Hut bringen muß. Ich kann damit leben, von Männern vertreten zu werden, ich will keine Frauenquoten, die in der Realität häufig zu Lasten von Qualitfikation gehen.

Was andere Länder angeht, da hast du sicherlich recht, daß sich da einiges ändern sollte, damit Frauen wenigstens ein auch nur würdiges Leben haben.
In Deutschland aber denke ich werden Probleme herbeigeredet wo keine sind!

Grüße
Stephanie

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