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Geschrieben von ibag am 26.01.2006, 19:41 Uhrzurück

Osthoff..............

München - Die vor gut einem Monat aus der Geiselhaft im Irak befreite deutsche Archäologin Susanne Osthoff ist offenbar bei einem Unfall im arabischen Golfstaat Bahrain verletzt worden. Wie das ARD-Magazin "Report München" berichtete, wurde Osthoff von einem Auto angefahren und erlitt dabei Verletzungen an Schulter und Beinen. Das Magazin beruft sich auf Osthoffs engsten Freundeskreis, wonach sich der Unfall bereits in der vergangenen Woche ereignete. Sie sei in Bahrein ambulant im Krankenhaus behandelt worden.


Engste Vertraute der Ex-Geisel sagten dem Magazin, sie hätten "mit Frau Osthoff absolutes Stillschweigen vereinbart, sie muss geschützt werden". Sie werde auf unabsehbare Zeit auch nicht nach Deutschland zurückkehren, heißt es in dem ARD-Bericht weiter.

Keine Nominierung für Grimme-Preis

Bei den Nominierungen für den diesjährigen Adolf-Grimme-Preis ist Susanne Osthoff leer ausgegangen. Gegen eine Nominierung sprach aus Sicht des Adolf-Grimme-Instituts in Marl, dass die Archäologin in ihren Interviews im ZDF-"heute-journal" und der ARD-Talkshow "Beckmann" keine auch nur annähernd Grimme-Preis-verdächtige Fernsehleistung erbracht habe. Ein Zuschauer hatte Osthoff mit der Begründung vorgeschlagen, sie habe dabei die Erwartungshaltung der Medien unterlaufen. Nach Ansicht des Instituts war Osthoff in beiden Sendungen jedoch weder "Herrin des Geschehens" noch habe sie wirklich zur Aufklärung der Umstände ihrer Entführung beigetragen.

Viel Wirbel um Interviews

In dem "heute-journal"-Gespräch mit Marietta Slomka hatte Susanne Osthoff unter anderem indirekt eingeräumt, zu Mitarbeitern des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Irak gelegentlich Kontakt gehabt zu haben. Zuletzt wurde berichtet, dass Osthoff bei ihrer Befreiung einen Teil des für sie entrichteten Lösegeldes bei sich geführt habe. Die Bundesregierung hatte stets bestritten, für Osthoff Lösegeld gezahlt zu haben.

Drei Wochen im Irak verschleppt

Die gebürtige Bayerin Osthoff war am 25. November 2005 im Irak verschleppt und am 18. Dezember von ihren Entführern wieder freigelassen worden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp hat die Bundesregierung rund fünf Millionen Dollar an die Entführer gezahlt, um die Frau frei zu bekommen. (go/ddp)

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