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Geschrieben von Moneypenny77* am 31.01.2006, 10:32 Uhrzurück

Re: Organ-, Knochenmark- und Blutspende

Ja: Geben ist seeliger denn Nehmen ;-).

Was die Blutspende angeht: davon habe ich ja genug und der Piekser macht mir nix. Ich nehme mir ein gutes Buch mit und habe mal eine halbe Stunde meine Ruhe *lach*. Was dann damit passiert ist mir relativ schnuppe, wird schon einer bekommen, der es braucht.

Was das Nabelschnurblut angeht: über die Alternative der Einlagerung für das eigene Kind haben wir natürlich auch nachgedacht, da ist man sich dann doch mal in erster Linie der Nächste. Allerdings wurde uns gesagt, daß es häufig so sei, daß das eigene Nabelschnurblut unbrauchbar sei, weil der Körper es nicht annehme (es gibt wohl 6 Übereinstimmungsmerkmale, wenn alle 6 übereinstimmen, arbeitet der Körper zu wenig für die Annahme, 5 seien besser). Die Organisationen, die ich im Internet gefunden habe nehmen zwischen 1.000 und 3.000 € JÄHRLICH für die 7 (?) jährige Einlagerung. Ich verlasse mich darauf, daß mir gesagt wurde, daß Kinder, deren Nabelschnurblut nach der Geburt gespendet wurde im Bedarfsfall bevorzugt behandelt werden... Wehe, wenn nicht! ;-)

Was die Organe meiner Kinder angeht, ist das natürlich ein Grenzfall, bei dem ich HEUTE sagen ja, aber wer weiß, wie ich dann entscheide? Mein Mann ist total dagegen.

Kürzlich kam eine Meldung über eine Frau im Radio, deren Tochter ins Eis eingebrochen ist und hirntot war. Sie wurde auf Organspende angesprochen, da das Herz dringend benötigt wurde. Sie hat wohl sofort zugestimmt und gesagt, daß der Tod ihrer Tochter so vielleicht irgendeinen Sinn habe und wenigstens ihr Herz weiterleben dürfe. Das war halt der Punkt, wo ich anfing, mir darüber Gedanken zu machen und, bis auf weiteres, zum dem Ergebnis gekommen bin, daß diese Frau Recht hatte.

Was ich aber mit meinem Eingangsposting eigentlich sagen wollte ist, daß ich es erschreckend finde, wie groß die Diskrepanz ist zwischen selbst spenden und Spenden in Anspruch nehmen.

Oder liege ich total daneben, wenn ich sage, daß man doch auch selbst spendenbereit sein sollte, wenn man im Umkehrfall auch gern Spenden entgegen nehmen würde?

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