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Geschrieben von maleja am 06.10.2005, 18:15 Uhrzurück

Oje

Oje, Du kannst Fragen stellen...
Also, für mich ist es ganz ausgeschlossen. ich denke, lieber eine gutfunktionierende Oppostion, als ein durch 1000 Kompromisse und Einschränkungen, seine Ideale verlierendem Mitbestimmen.

Ein Beispiel: Frau Künast, damals ihres Zeichen Landwirtschaftsministerin und Zuständieg für den Verbraucherschutz. Wie hat sie gekämpft um mehr Transparenz bei der Deklination der Lebensmittel. Gegen die Mauer der CDU. Stell Dir vor, nun kommt eine Landwirtschaftsministerin der CDU an die Macht? Wie soll dann der Kompromiss aussehen?
Die Grünen wollten uns Verbraucher schützen, die CDU ganz klar die Firmen, die das Zeugs herstellen (Nestlé, Kelloggs etc). Da kann es keinen Konsens geben. Nicht aml anstzweise. Wie denn auch.

Nächster Punkt: Atomausstieg! Wie soll da der Kompromiss aussehen? Ausstieg ja, aber bitte erst in 300 Jahren?

Es ist einfach so, dass die Zielgruppe der beiden Parteien völlig unterschiedliche sind. Bei den Grünen ist´s einfach der Mensch, das Tier, die Umwelt, was es zu schützen heißt.
Bei der CDU ganz einfach das Geld, der Unternehmer, die Industrie.

Nein, da kann es kein Miteinander geben. Die Grünen würden sich 4 Jahre lang auf- und zerreiben. Um außerdem für uns Wähler und MItglieder nicht mehr vertrauensvoll zu erscheinen (es gab ja sogar mit der SPD schon Situationen, bei denen viele Grünen gezweifelt haben und z.B. auch ausgetreten sind. Bestes Beispiel der Afghanistankonflikt.)

Wenn Du die Landtagswahl ansprichst: im Kleinen ist immer mehr machbar, als im Großen. ich merke es ja auch im Gemeinderat bei uns. Es kommt zwar äußerst selten vor, aber es kanns geben, dass wir mit den Konservativen (aber eigentlich NIE mit der CDU, wenn dann mit den freien Wählern) gegen die SPD stimmen. (Seit ich dabei bin, war das einmal der Fall)
Ich denke, umso regionaler der politische Einsatz, umso mehr zählt die Sache. Naja, das ist der gesunde Menschenverstand, der das sagt. Leider ist dem auch nicht immer so.
z.B. Einstellung zur Familie und Frauen. Für die CDU ist es bei uns nach wie vor so, dass sie gegen die Unterstützungen im Kinderbetreuungsgebiet sind. Denn das ist nicht wichtig, die Frauen sollen eh zu Hause bleiben. dann brauchts des ganze gar net.
Oder man ist bei der CDU schnell dabei, Gelder für soziale Projekte (z.B. Stadtjugendring, Vereinszuschüsse etc) zu streichen, das GEld aber für völlig nutzlose Straßen auszugeben. Eine Straße, die außer den konservativen und der Verwaltung NIEMAND will. Nicht mal die, denen es zu Gute käme. Weil sie voll durch ein Naturschutzgebiet mit seltenen Tieren gehen wird.

Ach, ich könnte noch Seiten voller Beispiele aus meiner Tätigkeit als Stadtratte erzählen. Nein, es geht definitiv nicht mit der CDU. Die ist so meilenweit und jenseits meiner Vorstellung von menschlichem, sozialem, ökologischem Denken und sich so sehr dem Geld verschrieben, dass es nie passen kann.
Und ich hoffe, dass noch ein großer Prozentsatz der Grünen diese Ideale, die ich auch habe, besitzt. Und die würden schlichtweg verraten werden.

naja, als ich sagen wollte, dass es im Kleinen geht, hab ich ja während des Schreibens fetsstellen müssen, dass es wohl auch net im KLeinen gehen wird. Ich lass mich mal überraschen, wie es nächstes Jahr bei uns aussehen wird.

Grüßle
Silvia

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