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Geschrieben von Schwoba-Papa am 24.02.2006, 9:37 Uhrzurück

Nochmal Tokio Hotel, aber ernst gemeint

bin grad auf folgenden Titel gestoßen :

Ist Tokio Hotel zu gefährlich
für unsere Kinder?

TOKIO HOTEL und Sänger Bill – schon über 1000 Mädchen wurden während ihrer Tournee ohnmächtig. Sind die Jungs zu gefährlich für unsere Kinder?

Sie sind die neuen Mega-Stars! Die Idole unserer Teenies! Die Band „Tokio Hotel“ erobert Deutschland im Sturm. Ihre Konzerte sind seit langem ausverkauft, allein gestern abend pilgerten 4000 Fans in die Donauhalle nach Ulm.

HYSTERIE, SCHREIE, TRÄNEN, EKSTASE!

Reihenweise fallen die kleinen Mädchen in Ohnmacht. Viele von ihnen sind unter zehn Jahre alt. Dutzende Rettungssanitäter sind im Einsatz, päppeln sie mit Infusionen, Tee und Traubenzucker wieder auf.

Die Schreckensbilanz der aktuellen Tournee: bei bisher 10 Konzerten über 1000 ohnmächtige Mädchen, allein 140 in Freiburg, 250 in Trier, 143 in Frankfurt. Und in Bremen waren es sogar 400 Fans, die ärztlich behandelt werden mußten. Eine DRK-Einsatzleiterin in Frankfurt: „So was habe ich noch nicht erlebt. Es ist der Wahnsinn!“

In den Hallen ist es heiß, laut und eng! Viele Fans sind zu aufgeregt, um etwas zu trinken, sie bekommen keinen Bissen hinunter.

Sind die Jungs von „Tokio Hotel“ zu gefährlich für unsere Kinder?

Prof. Dr. Karl-Ernst von Mühlendahl, Kinderarzt aus Osnabrück, erklärt die Gefahren:

Ohnmacht: „Die Mädchen werden ohnmächtig, weil sie vor Aufregung hyperventilieren (falsch atmen). Das kann auch zu Krämpfen führen. Bei Blutdruckabfällen wird ihnen schwarz vor Augen. Die große Gefahr besteht darin, daß sich die Kinder beim Umfallen verletzen oder niedergetrampelt werden.“

Lautstärke: „Konzerte sind manchmal fast so laut wie startende Flugzeuge (bis zu 130 Dezibel). Das kann zu bleibender Hochtonschwerhörigkeit führen.“

Trinken: „Wer viel tanzt und schwitzt, muß viel trinken. Sonst erschlaffen die Blutgefäße. Wie ein Ballon, bei dem man die Luft rausläßt. Dann ist der Druck fürs Herz zu gering, das Blut gelangt nicht mehr ins Gehirn – Ohnmacht!“

Enge: „Besonders junge Fans können durch die Enge in Panik geraten. Wenn sie nicht schnell rauskommen, ist das alptraumhaft. So was kann ein Kind lange verfolgen.“

Auch Psychologe Arnd Stein warnt: „Kinder unter 11 Jahren sollten nie ohne Eltern zu Konzerten gehen. Die haben hier eine ganz wichtige Schutzfunktion, müssen ihre Kinder abschirmen.“

Was sagt ihr dazu ? Also alles was recht ist, aber Kinder unter 11 Jahren haben auch mit Eltern auf Konzerten nix verloren ! Dafür gibt es den Tigerentenclub !

Hallo, ja wo sind wir denn ? Demnächst gib es dann eine Band für 3-5jährige, die Cover-Versionen von Rolf Zuckowski spielen oder in naher Zukunft eine Band für 1-3jährige mit ihrem Chart-Breaker "DUdudedada" ?

Wir entwickeln uns wohl nicht nur geistig nach unten !

Grüßle

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