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Geschrieben von JoVi66 am 30.01.2006, 17:20 Uhrzurück

Re: noch mal zu Mehrsprachigkeit, @mamaselio elioo

Genau, eine Kuga pflicht für deutsche und ausländische Kinder, da kann ich dir nur zustimmen, wäre das optimum, dann kann man sich den ganzen Firlefanz mit deutsch Prüfung ( oder einfach Prüfung der offiziellen Amtssprache) sparen. Aber bei uns gibt es ja leider keine Kga pfluicht. Doch denke ich mal ist es für dich ( in deinem speziellen Fall ) sehr viel einfacher, das alles gut mit der dt. Muttersprache zu koordinieren. Das beginnt ja schon dabei, dass ihr 5 Frauen untereinander nur in der Amtssprache unterhalten könnt!!!!! Das ist aber nicht der Fall, wenn in einer Gruppe Kiga in Dtl. zB. 5 Türken sind. Da werden auch die Mütter selbstverständlich türkisch untereinander sprechen, ebenso wohl die Kinder, den als einer von 5 gleichen ist man nie allein!!! Weißt was ich meine? Dann gibht es die Grüppchen und Außenseiterbildung. Bei euch ist es ja notwendig, die Amtssprache zu können, sonst würde man am Schluß ganz allein dastehen.
Könntest du dir vorstellen, in Italien zu leben, und dich so abzukapseln, kein Wort italienisch lernen zu wollen/können/dürfen??? Da Sehe ich die unterschiedlichen Probleme zu Dtl. In der Ortschaft, in der meine Eltern ( etwa 30 ooo Ew)leben, wurde jetzt eine Moschee gebaut und daneben eröffnete ein Türke einen Fresstempel. Mein Vater war für einen Teil der Inneneinrichtung des Restaurants zuständig und der Wirt, Deutsch Türke seit 30 Jahren in Dtl. spricht natürlich als geschäftstüchtiger Gastwirt perfekt deutsch, abetr er meint auch, es gäbe extrem viele seiner Türkischen Freunde, die auch schon so lange wie er in Dtl leben, z.B. bei BMW oder TWD arbeiten und so gut wie kein Wort dt. sprechen würden. Er pers. könnte sich das für sich nichtr vorstellen, aber der Prozentsatz der nicht dtsprechen will/kann/darf ist enorm hoch. Das ist eine Krux, denn die Kinder sind die beschiessene Generation. Die sind nun zw 20-40 und schlecht integriert und deren Kinder jetzt zw 0-20 ebenso. Wenn von zu Hause aus, das Kind nicht angehalten wird, dt zu lernen, ist auch beim Kind selten Interesse vorhanden.

Bsp: Vor etwa 5 Jahren hatte ein türkischer Bekannter meines Vaters ( Freund eines Geschäftspartners) ihn gebeten den Sohn seines Freundes als Lehrling anzustellen als: Kälte und Klimatechniker. Der gute hatte Hauptschule und eine fünf in dt und sonst , na ja.
Er war technisch sehr begabt und hat in der Firma gut mitgearbeitet, doch wenn er in die Wirtschaftsschule nach Lindau musste, war er aufgeschmissen. Mein Vater konnte ihn auch niergendwo alleine hinschicken, obwohl er dieMaterie verstand, doch die Verst5ändigung haperte so sehr, dass sich die Kunden bei meinem Vater beschwerten. Er hat ihm dann ein Ultimatum gesetzt: Deutschkurs f. Ausländer in der Abendschule oder Schluß mit der Lehre. Er hat den Abbruch der Lehre vorgezogen und arbeitet nun wie sein Vater und sein Großvater in einer Textilfabrik bei uns daheim am Fließband. Alles nur nicht Integration. So kann es nicht gehen.
Gruß Johanna

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