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Geschrieben von JoVi66 am 09.04.2003, 11:40 Uhrzurück

Re: Noch mal an Linda

Echt traurig an der ganzen Sache mit der DU Munition ist doch schon allein die Tatsache, das die Gefährlichkeit dieser Dinge anscheinend so geschickt verschleiert wird, dass selbst Armeeangehörige nicht wissen mit was für medizinischen, erbgenetischen Zeitbomben sie hantieren. Jedes abgefeuerte DU Geschoss setzt Radioaktiven Staub frei, der zumindest!!! eingeatmet wird ( wenn man nicht zufällig getroffen wird oder in ein paar Jahren auf dem nächsten Irakischen Spielplatz damit spielt!)

Die radio-toxische Wirkung von Uran-238, dem Hauptbestandteil von abgereichertem Uran (wie es eben in der DU-Munition Verwendung findet), beruht vor allem auf dessen a-Strahlung. Die radio-toxische Wirkung ist bei gleicher Aktivitätsmenge vergleichbar mit der radio-toxischen Wirkung von Plutonium-239 vergleichbar!!!! Die biologische Halbwertszeit der aufgenommen Substanzen hängt ganz entscheidend davon ab, auf welchem Wege (Atmung oder Nahrung) der Stoff aufgenommen wird. Für die verschiedenen Aufnahmewege und -arten liegen die biologischen Halbwertszeiten von Uran im Bereich von einigen Jahren. Die Strahlung kann also unter Umständen sehr lange auf den Organismus einwirken. Nachdem die radioaktiven Stoffe über den Magen-Darm-Trakt oder die Lunge ins Blut gelangt sind, können sie sich in bestimmten Organen anreichern. Im Falle von abgereichertem Üran sind die Anreicherungsorgane, wie bei Plutonium, vor allem die Knochen (ca. 60 %), die Leber (ca. 15 %) und die Niere (ca. 10 %). Die dort freigesetzte radioaktive Strahlungkann in den Organen zu einer Strahlendosis führen, durch die eine Krebserkrankung ausgelöst werden kann. Außerdem und vor allem kann Lungenkrebs entstehen, da insbesondere größere Staubpartikel sich im Lungengewebe festsetzen können und dort dann über lange Zeit ihre radioaktive Strahlung freisetzen. Für all die genannten Krebserkrankungen gilt, dass sie typischerweise erst 20 BIS 30 JAHRE (Latenzzeit) nach der Strahlenbelastung auftreten. Wer allerdings die Meinung vertritt " Was in 20 J. mit mir ist, ist eh wurscht, der hat mit DU-Munition dann keine Probleme. Haben die Soldaten solche Stäube in nennenswerter Menge eingeatmet, so wird das vom Körper aufgenommene Uran aufgrund seiner langen biologischen Halbwertszeit nur langsam aus dem Körper wieder ausgeschieden. Es lässt sich demnach in Urinproben der Betroffenen noch JAHRE nach einem Einsatz sicher nachweisen. Und diese Info gibt’s gratis ( allerdings ohne Unterschrift der jeweiligen Regierungen, aber mit Unterschriften der Radiologischen Institute (Weltweit!).
G Johanna V.

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