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Geschrieben von Sina26 am 21.11.2005, 12:25 Uhrzurück

Meine Geschichte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Mein Leben! Nichts für schwache nerven!

Ich habe lange überlegt, ob ich hier meine Vergangenheit ausbreite, aber bei den ganzen Postings zum Thema Todesstrafe muss ich dies tun. Ich bin nnämlich ein Opfer gewesen und Opfer eines Wiederholungstäters :-(
Wenn ihr euch fragt, warum ich mich soweit zurück erinnern kann, meine Therapie, die bereits abgeschlossen ist machte es möglich.
Mit drei Jahren saß ich auf den Schoß meines Opas, nackig, er lächelte so seltsam und streichelte mich an Stellen, wo es mir ziemlich unangenehm war. Da hört zunächst meine Erinnerung auf. Dann ich war ca. 8 Jahre sollte ich bei einem Nachbar etwas abholen. Ich ging mit einem anderen Kind, dass vier Jahre jünger war zu dem Nachbarn. Er ließ uns in seine Wohnung und schloß die Tür ab. Er lächelte angsteinflößend. Ich fühlte mich ziemlich unwohl in meiner Haut. Ich sagte ihm, dass ich etwas abholen sollte und er sagte zu mir, bleib doch noch ein bisschen und kitzelte mich. Das andere Kind das bei mir beschäftigte sich mit irgendwas, was weiß ich nicht mehr. Ich sagte dem Nachbar, ich müsse schnell nach Hause und ging zu Tür, aber er stellte sich vor mir und hob mich hoch. Er zog mir meine Hose aus. Ich war wie erstarrt. Ich sagte immer wieder, ich müsse nach Hause, doch er hörte nicht und schaute mich nur seltsam an. Er griff mir zwischen die Beine und streichelte mich an einer Stelle, wo er nich zu suchen hatte. Ich sagte wieder, ich müsse gehen und den Nachbrasjungen wegbringen. Er fragte mich, ob ich wiederkommen würde und ich sagte ja. Ich zog meine Hose an und ging mit dem anderen Kind aus der Wohnung als er die Tür aufschließ. Ich bin nicht wieder hingegangen. Ich brachte das Nachbarskind nach Hause und verkroch mich zuhause. Ich erzählte keinem etwas, aus Angst er würde mir etwa antun. Zwei Jahre lang sah ich ihn fast täglich, wenn er an mir vorbei lief und er grüsste mich immer mit diesem seltsamen Lächeln. Ich grüßte zurück denn ich hatte ANGST! Täglich wurde ich daran erinnert, was da vorgefallen war und dann zog er weg (dachte ich, hinterher erfuhr ich, dass er im Knast sitzt und fragt euch mal warum?) Als er weg war wurde mein Leben anders. Ich fing an diesen Vorfall zu verdrängen, so dass ich es bis zm 14. Lebensjahr echt vergass. Dann hatte ich einen Freund, meinen richtigen ersten mit Ende 14. Ich klammerte mich an ihm, da mir zuhause die Liebe fehlte. Ich wollte gebraucht werden und ich brauchte jemand. Als mein damaliger Freund (er war 2 Jahre älter) merkte, wie sehr ich ihn liebte, fing er an mich zu benutzen. Er schlug mich, aber nie so feste, dass er sichtbare Spuren hinterließ. Als ich nicht mit ihm schlafen wollte vergewaltigte er mich. Ich schrie er solle aufhören, doch irgendwann verstummten meine Schreie. Zu dem Zeitpunkt kam meine Erinnerung wieder, was der Nachbar mir angetan hat und ich fing an mich selbstzuverletzen. Ich ritzte mich und zog mir Haare raus, aber ich trennte mich nicht von meinem damaligen Freund, denn ich war hörig. Ich kannte nichts anderes. Erst mein Opa, dann der Nachbar nun er und von meiner Mutter wurde ich misshandelt. Einmal sah jemand wie er mich schlug und erzählte es meiner Mutter. Sie sprach mich daraufhin an und ich sagte, es wäre nur Spaß gewesen. Die Vergewaltigung war eine von vielen. Irgendwann lernte ich, dabei aus meinen Körper zu steigen und lernte damit zu "leben" Doch es wurde schlimmer und seine Wünsche immer demütigender. Er zwang mich, mich von im anpissen zu lassen. Ich sagte ihm ich wolle das nicht, aber dies war ihm egal. :-( Er zwang mich vor anderen auszuziehen und wollte Sex mit mir vor den anderen machen, aber das ließ ich nicht zu. Ich liebte ihn und hatte Angst vor ihm. Ich sah keinen Ausweg. 4 Jahre ging das so. Dann entdeckte ich das Internet für mich und fing an zu chatten und lernte online einen kennen mit dem ich mich traff. Die Online Bekanntschaft fan mich toll und ich sah für mich die Gelegenheit von ihm loszukommen. Ich verließ meinen damaligen Freund. Doch ich merkte, dass zuviel in meinem Leben kaputt gegangen war und ich sah keinen Sinn mehr in meinem Leben und ritzte mich diesmla so stark an den Armen, dass das Blut nur so floss. Mit den blutigen Armen fanden mich dann meine Eltern und lieferten mich in der Psychatrie ein. Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich hatte vor allem Angst. Wollte mich ein Mietpatient zur Begrüßung die Hand geben, konnte es passieren, dass ich wie hysterisch auf ihn einschlug. Ein Alptraum jagte den nächsten. Ich traute mich nicht mehr Bus zu fahren geschweige den raus zu gehen. In der Psychatrie brachten sie mich soweit, dass ich vn dem Gedanken wegkam mich umbringen zu wollen, aber gerne leben tat ich immer noch nicht. In der Psychatrie lernte ich einen Mann kennen, meinen jetzigen Mann und Vater meines Kindes. Er war sehr ruhig und lieb, schüchtern und holt mich aus meinem Kokon. Irgendwie konnte ich ihm vertrauen. Wir begannen eine Beziehung, die alles andere als einfach war, da mich bis vor zwei Jahren noch meine Dämonen der Vergangenheit verfolgten. Über mehrere Jahre hinweg, wachte ich jede Nacht schreiend auf. Es gab Tage, da durfte sich mein Mann mir nicht nähern, da ich ihn sonst windelweich geprügelt hätte. Von meinem 9 bis 24 Lebensjahr war ich in Therapie und lernte mit meiner Vergangenheit zu leben und sie zu verarbeiten. Was war in den Jahren der Therapie? Ich hatte Sex mit meinem Mann, wobei ich nichts fühlen konnte, da ich aus meinem Körper ging. Meine damals beste FReundin, schmiss sich vorm Zug, da sie mit ihrer Vergangenheit nicht leben konnte. Mein Mann war und ist immer sehr sanft und zwang mich nie zu etwas. Er brachte mir bei wieder Vertrauen zu haben. Nun wie ich jetzt lebe wißt ihr. Ich habe in geheiratet und habe ein Kind. Heute geht es mir gut. Die letzten zwei Jahre geht es mir meistens gut. Ich habe meine Vergangenheit besiegt nd versuche anderen Opfern zu helfen. Ich bin eine Überlebende, die jetzt gerne lebt, aber auf der immer dieser dunkle Fleck in ihrem Leben kleben wird. Ich habe gelitten. Dieses Gedicht habe ich ziemlich am Ende der Therapie geschrieben.
Die Angst,
sie kriecht hoch,
ganz, ganz langsam,
damit sie auch weiß und spürt,
dass du deiner Ohnmacht nicht mehr fern bist.
Und kommt die Ohnmacht,
dann hat sie dich in ihren Fängen,
und du hängst an ihren Fäden,
und läßt mit dir spielen,
läßt dich steuern, demütigen
und bewegen,
läßt dich,
weil du zu schwach bist quälen.

Doch nun bist du kein Kind mehr,
du kannst kämpfen gegen die Angst,
du kannst kämpfen gegen die Ohnmacht,
und irgendwann,
ja irgendwann,
schneidest du die Fäden durch,
und dann bist du erwacht,
zu einem Leben,
inedem du nicht mehr,
um deine Würde,
dein Leben,
dich als Mensch bangst!

Ich habe mein Leben mit Hilfe meinses Mannes noch im Griff bekommen können, aber viele andere nicht. Und ihr sagt, die Täter haben noch ein Recht zu leben? Auf keinen FALL!!!!!!!!!!!!!!!!! Der Nachbar war ein Widerholungstäter. Die haben kein Recht zu leben. Ob mir geholfen wäre, wenn sie tot wären. Es würde meine Vergangenheit nicht lindern, aber sie könnten keinem mehr was antun!

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