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Geschrieben von *Aquilina* am 18.05.2005, 23:36 Uhrzurück

Manchmal hat man keine Wahl

Hallo,

keine Mutter, kein Vater machen es sich leicht, ihre Unterschrift unter die OP-Unterlagen zu setzen. Oft hat man wirklich alles mögliche versucht. Mein Ältester wurde mit 2,5 Jahre operiert, er hatte seit 1,5 Jahren akut mit den Mandeln zu tun, und zuletzt auch schon Atemaussetzer, vor allem beim schlafen, kein Arzt hatte es erkannt, trotz eindeutiger Symtome. Gaumen und Rachenmandeln wurden entfernt, wir waren aber nicht zu einer ambulanten Op bereit, ich bestand auf KHs und mind 3 Tage Aufenthalt. Fand ich im nachhinein wichtig, da mein Sohn noch mehrfach am Tropf angeschlossen wurde zur Ernährung.

Viele Nachblutungsfälle passieren aber auch, weil Eltern sich nicht an das Essensverbot für Kinder halten. Manche Sachen sind halt für mind. 2 Wochen Tabu, ich machte 4 Wochen daras. War mir sicherer.

Verboten ist: Schokolade, Früchte, Schukoladenpudding, Jughurt , Süssigkeiten, salzhaltige und gewürzte Speisen, Marmelade, Nutella, Kekse, Kuchen, stark zuckerhaltige Speisen, scharfe Soßen, Kakao, fruchthaltige Getränke, Kaffee, schwarzer Tee, kohlensäurehaltige Getränke, stark zuckerhaltige Getränke.

Erlaubt war aber: Vanilleeis, Kartoffelbrei, Vanillepudding, Milchbrei, Milchnudeln, Pfefferminz- und Kamillentee, Wasser, Milch.

Verboten (14 Tage) sind auch: Vollbäder, Haare waschen, Zähneputzen mit Zahncreme (ohne Zahncreme erlaubt), Rauchen.

Wichtig bei Kindern ist, sie nie aus den Augen zu lassen, es gibt, sobald es Taschengeld gibt, geheime Bunker mit Naschsachen, abr auch wenn die Familie viel schenkt.

LG Cathy

PS.: Wenn man nur wenig Wahl hst, zieht man dem ersticken des Kindes die OP vor.

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