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Geschrieben von tinai am 28.12.2004, 11:13 Uhrzurück

Man zieht sich immer den Schuh an, der einem passt.....

....Hallo.

Ich habe die anderen Postings nicht gelesen.

Bei mir ist der Fall anders. Ich arbeite voll mit zwei Kinder (2 und 4) und das seit Ende Mutterschutz.

Lange habe ich mir den Schuh angezogen: Rabenmutter, wozu habe ich überhaupt Kinder bekommen. Das kriegt man ja auch hier im Forum immer wieder um die Ohren geschlagen. Das ist so verletzend und gleichzeitig arrogant!

Tatsächlich kümmere ich mich auch darum, dass der Haushalt läuft, die Kinder sehr gut versorgt sind, die Aktivitäten im Kindergarten wahrgenommen werden, ich es meinen Kindern ermögliche, Besuchskinder zu haben etc......

Ich finde es toll, wenn eine Mutter wie Du, das alles selbst macht und dabei zufrieden ist. Ich finde das ist sehr anerkennenswert. Ich könnte es einfach nicht, ich brauche die Arbeit nicht zuletzt, um eine zufriedene und ausgeglichene Mutter sein zu können, die die Zeit mit den Kidnern intensiv nutzt.

Ich habe lange lernen müssen, mich von den Vorurteilen der anderen frei zu machen. Du schreibst ja selbst, es sind die, die keine Ahnung haben, wovon sie reden, selbst keine Kinder oder eben in einer anderen Zeit Kidner gehabt (Deine Mutter) etc.

Ich mache sicher nicht alles perfekt und ich bin dankbar für Ratschläge anderer, aber die suche ich mir aus.

Lass das alles nicht so nah an Dich ran! Ja, Du brauchst eine Putzfrau, Ihr könnt es Euch leisten und es ist Dir eine wichtige Entlastung. Ja, Du bist manchmal überfordert mit den Kindern und mit allem anderen, auch das kann man zugeben. Und wenn Du nur blöde RAtschläge bekommst oder doofe Bemerkungen, verbitte Dir das!

Noch eine Frage: Wäre es nicht möglich für die Zeiten, in denen Du mit Deiner Tochter bei Therapie bist, Deinen Sohn anderweitig unterzubringen? Mit 2 ist er ja so klein nicht mehr. Es gibt auch Minikindergarten für Kinder unter 3 - je nachdem, wo man wohnt. Ich habe eine Nachbarin mit gleichaltrigem Kind und wir springen oft gegenseitig ein, ohne das aufzurechnen. Allerdings bin ich durch meine Berufstätigkeit auf ein enges soziales Netz angewiesen, zumal mir aus der Familie leider niemand helfen kann.

Kopf hoch. Höre nicht auf die anderen. Achte auch Dich. Ist es Dir "zu wenig", möchtest Du andere Anerkennung als nur über die Kinder oder bist Du eigentlich zufrieden? Das sind die eigentlichen Fragen auch innerhalb Eurer Familie. Da kann niemand anderes hineinsehen, denn niemand anderes muss in Eurer individuellen Situation leben.

Kopf Hoch.

Tina

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