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Geschrieben von Häsle am 07.09.2011, 11:09 Uhrzurück

Re: Lebensplanungen

Maxikid, solche Beispiele kenne ich auch. Meine beste Freundin (seit dem Kindergarten) hat sehr darunter gelitten, dass ihre Eltern keine Zeit für sie hatten (neben eigener Firma, Luxus und Partys). Sie ist mit einem Kindermädchen und einer Haushaltshilfe aufgewachsen.
Jetzt hat sie zwei Kinder, ist daheim und lebt finanziell mittelmäßig, ist so aber rundum zufrieden. Sie sagt, wenn was Unerwartetes passieren sollte, wird sie mit ihrer kaufm. Ausbildung schon irgendwas finden, um ihre Familie zu ernähren. Und ein abbezahltes Haus haben sie zur Not auch noch, zusätzlich zu Lebensversicherungen. Aus ihrer Sicht kann ich das verstehen, weil es ihr in der Familie echt nicht gut ging.
Ihre Schwester macht es ganz anders. Sie baut voll auf Karriere und will keine Kinder...

Für mich geht es nur mit einem Mittelding. Mein Kind ist (wie ich) einfach anders als die meisten. Sie kommt mit Fremdbetreuung nicht gut klar. Deswegen (und damit ich meinen Mann auch noch ab und zu sehe) arbeite ich nur 50% (wenn mein Mann frei hat). Ich könnte aber sofort auf 100% aufstocken (Vorteil des Beamtentums). Auf "Karriere" habe ich verzichtet, vor allem weil das Zeit, Nerven und Energie von der Familie weggenommen hätte. Für uns ist es so ideal. Ich werde auch im Alter und im Falle von Scheidung oder Tod meines Mannes noch relativ gut leben können. Diese Sicherheit ist mir wichtig, mehr brauche ich aber nicht. Ich finde, man muss auch mal zufrieden sein. Natürlich wären 1500 Euro pro Monat mehr ganz nett. Aber mir persönlich ist es das einfach nicht wert. Genau das will ich an meine Tochter weitergeben.

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