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Geschrieben von krissie am 20.10.2004, 12:01 Uhrzurück

Re: Krissi

Hallo Benedikte,
naja, ich seh ja auch die Grenzen des Systems. Aber es ist halt m.E. gerade im Gesundheitssektor gefährlich, zu sehr auf Privatisierung zu setzen.
Um beim Beispiel Fertilität zu bleiben (übrigens auch eine Versicherung, die ich nie abschließen würde!): Wenn eine junge Frau überhaupt erst anfängt, sich GEdanken über ihre Fertilität zu machen, kann es für sie schon zu spät sein, eine solche Versicherung überhaupt noch abschließen zu können. Weil z.B. ihr Frauenarzt, als sie noch jünger war, Zyklusstörungen diagnostiziert hat o.ä.
Es müsste halt garantiert werden, dass sowas nicht mit gravierenderen Krankheiten passiert (oh je, ich weiß, für Frauen, die unter unerfülltem Kinderwunsch leiden, ist es sicher gravierend, aber letztlich gibt es da ja immer noch die Möglichkeit, die Behandlungen selber zu zahlen, sind ja keine hunderttausende Euros).
Ich weiß, wovon ich rede, ich hab versucht mit zwei chronischen Erkrankungen (auch nicht soooo einschränkenden) in eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu kommen. Und daher könnte ich mich echt aufregen, wenn ich gerade im Zusammenhang mit Berufsunfähigkeitsversicherung lese, dass an die Eigenverantwortung der Bürger appelliert wird und wie wichtig solche Absicherung ist. Tja, schön, nur kann ich sie trotz großem Verantwortungsbewusstsein und der Bereitschaft zu zahlen, nicht abschließen! Das ist halt der Pferdefuß der privaten Versicherungen, klar.... Die kennen natürlich kein Solidarprinzip sondern nur Risikominimierung für ihre Gesellschaft.

LG Kristina

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