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Geschrieben von Benedikte am 20.10.2004, 11:32 Uhrzurück

Re: Krissi

Hi,
natürlich hast Du recht mit Deiner Analyse, dass Ärmere es schwerer haben als Leute mit geld, sich zusätzlich zu versichern, einfach, weil das geld ihnen mehr weh tut. Aber Du schriebst selber, dass für häufig Kranke Komfort im Kranmkenhaus wichtig ist- udn hier stellt sich eben die FRage, ob die Solidargemeinschaft" Komfort" absichern muss oder ob nicht jeder selbst solchen " Luxus" absichern sollte. Ich meine- ja. Außerdem darf man nicht arm mit krank und reich mit gesund gleichsettzen. Das nächste ist, dass bei Deinem Weg, der überspitzt lautet " Alles für alle und zwar zu kleinen Preisen" finanziell nicht machbar ist. Das war die ursprüngliche Idee- und weil das so fürchterlich schief geht, muss ja die KV umgebaut werden. Und wir haben ja derzeit schon auswüchse, dass gerade in der GKV eben nicht mehr alles notwendige getan wird- wie oft liest Du, auch gerade hier, wie die verwsicherten um ihr Recht kämpfen müssen.Und das ist gerade bei den gestzlichen teilweise unglaublich. Meine Tante konnte nach einem Schlaganfall nicht mehr laufen und brauchte einen Rollstuhl, damit sie aus dem bett konnte.Da sie ihren Körper überhaupt nicht mehr kontrollieren konnte, verodnete der arzt einen mit Sicherheisbgel vorne- einfach, um zu verhindern, dass sie laufend rauskippt und auf die Fr... fällt.Außerdem war sie ziemlichj groß, kurzum, sie bracuhte eine Maßanfertigung für rund 3.000 €. Die Kasse hat sich geweigert und behauptet, sie könne locker eiinen Standardwagen aus dem altenheim nehmen, wann immer sie rauswolle.Das entschied ein SAchbearbeiter vom Schreibtisch aus, ein Sofa ( Sozialversicherungsfachangestellter) frei von medizinischen Kenntnissen. Dann ist die MAnnschaft aufgelaufen bei ihm und er erklärte ganz freimütig, dass das für eine so alte Frau doch nicht lohne und die Kasse ja sparen müsse. Darauf wollte meine Mutter den Stuhl selber kaufen und mein Onkel wurde brutal. Ende vom Lied : Sie kriegte einen gebrauchten Stuhl bewilligt- aber nicht aufgrund medizinischer Indikation, sondern aufgrund von massiver Vorsprache beim Sofa. Und so ähnlich sieht es auch beim NHS aus- dort ist alles frei für alle mit dem egebnis, dass selbst für lebensnotwendige Operationen wartezeiten von über einem Jahr bestehen.
Oder hier erzählte der Mann einer Freundin, der als rettungssanitäter unterwegs ist, dass sie nach jedem unfall, wenn sie unterwegs ins Krabkenhaus sind, bei ihrer Ankündigung sagen, dass die Verletzten privat verwichert sind. Er sagt, sonst würden viele Krankenhäuser die UAfnahme ablehnen- und das ist für mich ein echtes Unding.
Von daher fände ich es eben auch besser, wenn eben die Finanzierung klar wäre und man sich dann eben auch im Notfall auf die KAssen verlassen könnte.

benedikte

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