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Geschrieben von marit am 06.10.2004, 14:26 Uhrzurück

Re: Können, wollen, müssen

Puh, ich dachte schon ich setz mich hier total in die Nesseln und schreibe ganz unverständlich. Es ist nämlich manchmal nicht ganz einfach, auf solche Schieflagen aufmerksam zu machen, ohne daß die Diskussion gleich auf Stammtischniveau abgleitet. Eigentlich finde ich das im Moment von Renate Schmidt favorisierte Modell gar nicht so übel: Erziehungsgeld nur 1 Jahr, dafür aber als "Verdienstausfallgeld" angelegt mit 80 % des Nettolohns dessen, der ausfällt (Mann oder Frau). Dies aber natürlich gedeckelt, so daß es zu keinen unnötigen Ausgaben für ohnehin gutbetuchte kommt. Gleichzeitig Ausbau der Kitas.

Wenn das endlich mal klappen würde, fände ich das Modell ökonomisch sinnvoller und gerechter als das jetzige, weil es auf die tatsächlichen finanziellen Ausfälle ankommt. Es ist natürlich nicht ganz unproblematisch, daß man dann für die Erziehung des einen Kindes mehr bekommt, als für die Erziehung eines anderen - und man kann natürlich sagen, daß jedes Kind den Staat gleich viel wert sein sollte. Andererseits ist das beim jetzigen Modell ja auch nicht gewährleistet, da die Kinder beiderseits berufstätiger Eltern dem Staat offenbar gar nix wert sind.

Letztlich ist das aber eigentlich ein Modell, von dem alle profitieren könnten, die nicht jetzt schon Kinder aus etwas fragwürdigen Gründen bekommen.

aber vielleicht sollten wir das weiter oben diskutieren, damits nicht untergeht

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