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Geschrieben von Elisabeth mit Fumi & Temi am 06.10.2004, 14:06 Uhrzurück

Re: Können, wollen, müssen

Hallo Marit,

ich verstehe, was Du meinst, und gebe Dir Recht. Erst kürzlich bin ich über eine Statistik gestolpert, daß in München die größte Kinderdichte in Bogenhausen und im Hasenbergl herrscht. Also scheinen vor allem die ganz Reichen und die ganz Armen Kinder zu bekommen. Das ist plausibel: Wer superreich ist, leistet sich eine Kinderfrau und hat insofern keine großartigen (merkbaren) Einbußen, wer arm ist, bekommt staatliche Unterstützung und der Verzicht auf ein Einkommen fällt auch nicht so schwer (wenn nicht sowieso einer schon zu Hause ist wg. Arbeitslosigkeit etc.). Bei einer Wurstverkäuferin deckt das Erziehunggeld ja auch schon fast den Nettoverdienst ab, vor allem wenn dann noch berufsbedingte Kosten wegfallen. Bei einer Akademikerin ist das Erziehungsgeld nur ein schwacher Ausgleich.

Erst neulich sprach jemand - ich glaube es war im SPIEGEL - sogar von einer Erziehungsgeldfalle. Nach 2 Jahren fällt das EG weg, weder Job noch bezahlbarer Krippenplatz sind in Aussicht, also wird schnell noch ein Kind "angesetzt", damit man wieder EG bekommt, sonst reicht das Geld hinten und vorn wieder nicht.

Aber wie man dem abhelfen kann - keine Ahnung!?!?

Schönen Gruß,
Elisabeth.

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