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Geschrieben von mozipan am 05.08.2011, 22:58 Uhrzurück

Re: Klavierspielerin mit Fax gesucht!!!! Brauche immer mal Hilfe! Wie wärs?? m.T.

"Ganz so brav stehen die Noten in den Stücken ja nicht immer da."

Das verstehe ich nicht ganz, wie du das meinst. Die Noten stehen immer so da! Mal mit und mal ohne Vorzeichen. Ein Kreuz vor der Note oder eben am Anfang der Notenzeile auf der Linie wo eben besagte Note ist bedeutet, dass die Note einen halben Ton höher gespielt wird und bei einem b einen halben Ton tiefer.

Es gibt dann noch die enharmonische Verwechslung, die besagt dann dass zwei verschiedene Noten den selben Ton ergeben. Ein C mit Kreuz z.B. ist ein Cis, die Schwarze Taste rechts über dem C, also einen halben Ton höher. Ein D mit nem b davor ist ein Des und ist einen halben Ton tiefer als ein D, somit die schwarze Taste links über dem D. Und was stellt man dabei fest? Richtig! Cis und Des ist der selbe Ton! Das kann man dann so weiterführen für jeden einzelnen Ton. Aber Achtung zwischen E und F ist ein natürlicher Halbtonschritt, was heißt, dass ein E mit Kreuz ein F ist und ein F mit b davor ein E. Es gibt zwischen diesen Noten keine Halbnote. Auch nicht zwischen H und C. Aber auf dem Klavier ist das ja gut zu erkennen, da dazwischen ja die schwarze Taste fehlt.

Dann muss man nur noch schauen in welchem Notenschlüssel der Kram geschrieben ist um bestimmen zu können welche Note es jeweils ist. Beim Klavier gibts in der Regel nur Violin oder Bassschlüssel. Der Violinschlüssel ist ein G-Schlüssel. Der Kringel im Schlüssel bezeichnet, wo sich die Note g1 befindet. Der Bassshlüssel ist ein F-Schlüssel zwischen dessen beiden Punkten das kleine f liegt.

Meistens liegen die Schlüssel regelrecht. Das heißt eben so, wie man es kennt und somit die Noten jeweils da, wo man sie normalerweise weiß. Es gibt allerdings hin und wieder (sehr selten) Komponisten, die die Schlüssel anders setzen, um weniger Hilfslinien zu benötigen. Da kann der Violinschlüssel auch mal etwas höher oder tiefer sitzen, dementsprechend ist das g1 dann nicht auf der zweiten Linie von unten, sondern eben da wo derSchlüssel es anzeigt.

Das alles ist aber Musiktheorie und hat mit Notenlehre zu tun und gilt für JEDES Instrument. Beim Klavier ist das am aller einfachsten zu bestimmen.

Also frag ruhig, ist kein Thema ich beantworte es gerne. Kann auch per PN sein.

Es gibt wohl schwere und leichte Stücke aber keine schweren und leichten Notenblätter. Zu bestimmen ist es immer ganz einfach. Ob man es dann auch so spielen kann, das ist eine andere Frage, das ist eine Frage der Technik, des Übens, des Könnens. So schwere Stücke wirst du dir wohl noch nicht rausgesucht haben, bzw. solltest du dir nicht raussuchen.

Empfehlen an Noten für den Anfang kann ich dir Béla Bartók "Die erste Zeit am Klavier"

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