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Geschrieben von JoVi66 am 09.11.2005, 16:45 Uhrzurück

Re: Jede "Berichterstattung" ist erst einmal zu überprüfen

Hallo,
als ich die Überschrift erst einmal gelesen habe hier im Forum war ich erst einmal Baff. Zuerst muß ich vorausschicken, das ich jüdische Vorfahren habe und schon aus diesem Grund proisraelisch eingestellt bin. Dennoch lese ich es mir durch. Wenn allerdings das Thena “Berichterstattung im Nahen Osten” nicht mindestens auf drei Kanälen den gleichen Tenor hat, hake ich es prinzipiell als Medienspektakulum ab. Denn wer zuerst den Stein geschmissen hat wirst du von zwei Seiten mit zwei verschiedenen Versionen hören. Dazu:
http://www.hagalil.com/archiv/2005/11/medien.htm


"Medien-Schmankerl:
Nahöstliche Preußen trotz Ungehorsam
Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem
Trotz der Pflicht, sachlich und neutral zu Berichten, trotzen deutschsprachige Medien der nahöstlichen Wirklichkeit. Trotz eigener Interessen der Parteien in Nahost, glauben manche Reporter, dass Kritik, Beschuss, Druck oder Widerstand nicht getrotzt werden dürfe. Beim Durchgehen von Kurzmeldungen aus Nahost, kommt man trotz Unvollständigkeit schnell zum Schluss, dass entweder die Berichterstattung ziemlich zum Trotzen ist, oder aber, dass von den nahöstlichen Streitparteien preußischer Gehorsam erwartet wird.

Wie kann sein, dass "Israels Regierungschef Ariel Scharon trotz gegenteiliger Forderungen der US-Regierung die Siedlungsaktivitäten im Westjordanland ..... usw.
Bla bla bla.

Sharon ist - allgemein bekannt- ein A... .
Die Araber ( sprich in diesem Fall Palästinenser sind - wie allgemein bekannt- ein Fall für sich.
Also habe ich auch nach längerer Internetsuch keine Darstellung gefunden, die deine Aussage belegt oder wiederlegt.
Merkst du auf was ich hinaus will?
Wenn man solch eine Schlagzeile irgendwo hinstellt, sollte man ( außer Rtl ( nicht mal da hab ich es jetzt gefunden) noch andere "Pressestellen" zu Rate ziehen, da man sonst nicht besser ist, als die Schlagzeilenpresse die nur auf Stimmungsmache aus ist.

Sollte dem so sein, wie du schreibst. ist es natürlich verherend doch wer hioer den ersten Stein im Nahostkonflikt geschmissen hat weiß schon lange keiner mehr. Das Kapitel ist schon so tot, so tot wie der letzte Augenzeuge.
Deshalb: Schreckensmeldungen, überprüfe ich zuerst bevor ich sie weitergebe.
Gruß Jovi

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