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Geschrieben von Benedikte am 04.03.2006, 15:03 Uhrzurück

Re: ja und nein

Erstmal- es war ueberspitzt, aber nicht komplett falsch.

Ich erklare Dir das mal am Beispiel Altbundeskanzler Schroeder. der hat als ueber 60jaehriger eine Dreijaehrige adptiert. Die haette er in deutschland nie gekriegt- Voraussetzung fuer eine Inlandsadoption ist, dass zwischen Annehmendem ( Schroeder) und Kind ( Viktoria) ein Eltern-Kind- Verhaeltnis entsteht. Da gibt es strenge Vorgaben, man kommt beisopielsweise an der Altergrenze nicht vorbei, wenn man das selber prueft. Da gilt das Gebot des Generationenabstandes- und mit ueber 40 kannst Du kein Klienstkind mehr adoptieren. Sprich- in Deutschland haette er nie Erfolg gehabt.Was machst Du als 60er, wenn Du ein Kleinkind adoptieren willst? Genau, Du gehst ins Ausland. Da ist es aber rundum so, dass diese Nationen gegen Auslandsadoptionen sind, weil der Kinderexport ihren Nationalstolz verletzt. Manche verbieten Auslandsadoptionen komplett ( Rumeanien, glaube ich, gehoert nun dazu), andere lassen es sich gut bezahlen. Und hier setzt m.E. der Kinderkauf ein. Wenn ein Herr schroeder sich dann alle notwendigen Papiere in Russland erstellen laesst, wo dann drinsteht, dass natuerlich er als sechzugjaehrifer der ideale VAter fuer ein Kleinkind ist etc.pp., dann werden fuer ein solches Gutachten ordentliche " Gebuehren" faellig. Allerdings kann man dann auch nicht mehr viel inhaltlich als deutsche Behoerde hineinfunken- aber das sind die Adoptionen, die ich meine: In Deutschland aus Gruenden des Kindeswohls unmoeglich, unter Umgehung des deutschen Rechts im Ausland durchgefuehrt.
Ansonsten hast Du Recht, die Reisen und so kosten Geld.Apostilllierungen etc. bei den deutschen Behoerden sind peanuts, wenn Du in deutschland Papiere beantragst, zahlst Du meines Wissens auch nicht weniger.Aber richtig teuer werdenAuslandsadoptionen in den Faellen, wo die Leute nach deutschen regel kein Wunschlind kriegen und die notwendigen Papiere " kaufen" muessen.
Und man muss vorsichtig sein mit auslandsadoptionen, denn es steht ausser Frage, dass sie den Kinderhandel foerdern. Es gibt auch Paare, die direkt anreisen und FRauen fuer ein Bakschisch ihre Kinder abschwatzen und der ansicht sind, sie haetten ein gutes Werk getan, weil die Kinder es bei ihnen besser haetten. Regel ist jedenfalls, dass legale Auslandsadoptionen keine Zehntausende von Euros kosten.

Benedikte

Habe meine Schulungsunterlagen im Buero, kann deshalb im Moment nicht mit Paragraphen oder Institutionen dienen.

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