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Geschrieben von 3wildehühner am 19.10.2011, 9:46 Uhrzurück

ja, hier!

ich war bei meiner mittleren tochter katechetin, da habe ich es mit einer freundin, deren mann diakon ist, zusammen gemacht und nun bei der kleinen werde ich eine gruppe alleine machen, weil es so wenig elternteile gab, die es machen wollen.
schwierig war es nicht, weil es von unserer weggemeinschaft einen ganz tollen, selbstentworfenen orner mit arbeitsmaterialien für die einzelnen stunden. für die katecheten gibt es dann noch zusätzlich zu mappe unterlagen für jede stunde, wo genau beschrieben wird, was was ist und was es bedeutet.
es ist ja so, dass auch die katholischen elternteile oft nicht alles wissen oder gar nur rudimentäre kennbntnisse haben-ich persönlich weiß deutlich mehr über die katholische kirche als mein katholischer mann.
ich fand es eine gute möglichkeit mich noch intensiver mit dem katholischen glauben auseinanderzusetzen.

ich muss aber vielleicht erwähnen, das ich katholisch getauft wurde, und bis zu meinem 8. lebensjahr katholisch war. ich habe sogar den kommunionunterricht meines bruder mitgemacht, weil meine mutter da katechetin war. mit der heirat meiner mutter mit meinen stiefvater wechselte meine mutter dann aber zur evangelischen religion, weil sie es nicht gut fand, dass sie als katholikin nicht zweimal heiraten durfte. wir wurden gefragt, ob wir auch evangelisch werden wollten. für mich als kind war es egal-ich wusste nicht um die bedeutung.
ich bin zur konfirmation gegangen und religion fand ich immer interessant; hatte auch mal mit gedanken gespielt lehramt für religion zu studieren.
aber irgedwie schlugen immer zwei herzen in meiner brust. ich bin auch mit 12, 13 jahren ab und zu in die katholische kirche gegangen und habe mir die kommunion geben lassen. *gg*
beim abendmahl in der evangelischen kirche war ich genau ein mal-nämlich an meiner konfirmation. irgendwie gab mir das nichts-ich finde die kommunion bei den katholischen einfach irgendwie schöner-und ich finde es auch total fies an einem kelch zu trinken, an dem schon 20 andere getrunken haben...
grundsätzlich finde ich es in der katholischen kirche auch feierlicher.
als ich dann meine erste tochter bekommen habe, war irgendwie klar, dass sie katholisch getauft wird und wir haben auch katholisch geheiratet.

bei meiner großen tochter habe ich mich noch nicht getraut, katechetin zu sein, dachte auch, dass es nicht geht, weil ich evangelisch bin.
bei der mittleren hat mich meine freundin dann angesprochen. sie wusste, dass ich evangelisch bin, aber auch, dass ich in der kirche mich "katholisch" verhalte, d. h. dass ich auch zur kommunion gehe. ihr mann sagte, er verweigere niemandem die kommunion, der sie möchte, egal was auf dem papier steht und so sehen es hier auch die pfarrer so.
der pfarrer war sogar begeistert, als ich fragte, ob ich es als evangelische machen kann. er meinte, er findet es toll, wenn man sich mit den verschiedene glaubensrichtungen auseinandersetzt und dafür offen ist.

ich fand dann die zeit als katechetin auch unheimlich toll und lehrreich und deshalb mache ichg es nun wieder!

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