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Geschrieben von Frosch am 04.11.2003, 20:06 Uhrzurück

Interessante Diskussion

Meine Gedanken dazu:
Fakt ist, daß es für diese Menschen eine "Sucht" oder ein "Zwang" ist. Ob es therapierbar ist, ist eine andere Frage. Man hat ja schon oft mitbekommen, daß Täter in psychiatrischer Behandlung in geschlossenen Anstalten sind - und dann aufgrund des Urteils des Betreuenden Freigang bekamen und sich das nächste Opfer suchten. Ich denke, man KANN nicht hinter die Fassade eines Menschen sehen, und es ist unmöglich, jemanden als therapiert zu bezeichnen. Gab ja schon genügend Meldungen dieses Thema betreffend. Ich habe dazu eine klare Meinung: WENN es sich herausstellt, daß der Täter ein Mißbrauchsopfer war und das nun "weitergibt" - ab in die Geschlossene und nie mehr herauslassen.

Und es ist klar, wenn jemand als Kind massiv mißbraucht worden ist, hat er einen Schaden. ich habe den Eindruck, daß viele Verteidiger den Tätern dies aber auf die Zunge legen.
Ich habe außerdem einen Bericht gesehen, wo ein Mädchen schon vom Kleinkindalter an sexuell mißbraucht worden ist, und sie hat gedacht, es wäre normal - sie kannte es nicht anders...
Ich habe zu diesem Thema eine eindeutige Meinung, und würde demjenigen, der meinen Sohn mißhandeln würde, die Hölle auf Erden bereiten. Wie schaut es in einer Mutter aus, wenn ihr Kind mißhandelt worden ist, und der Täter bekommt eine handvoll Jahre (wenn überhaupt), weil er so eine schreckliche Kindheit hatte?!

Aber zu überlegen, ob aus einem getöteten Kind später vielleicht ein Täter geworden wäre, finde ich leicht seltsam ;-)

LG Antje

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