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Geschrieben von tina29 am 10.08.2005, 8:57 Uhrzurück

Re: Impfung....

Guten Morgen,


ich habe dazu mal im Kranke Kinder gepostet....
Freunde meines Kollegen haben das leider mitmachen müssen. Die Kleine hatte die Windpocken im Dezember und im Frühjahr einen Schlaganfall, ausgelöst durch die Viren, die sich noch im Körper befanden - hierzu gab es einen Artikel im Hamburger Abendblatt:

Pauline: Schlaganfall durch Windpocken


Plötzlich humpelte Pauline, ihr linker Arm hing schlaff herunter, sie konnte den Mund nicht mehr richtig schließen: Die Vierjährige aus Wandsbek hatte einen Schlaganfall erlitten. Ausgelöst wurde der Hirninfarkt bei der kleinen Wandsbekerin durch Windpocken.

Pauline ist eines von jährlich wohl mehreren hundert Kindern in Deutschland, die einen Schlaganfall erleiden. Eine Studie der Uni Münster hat jetzt ergeben, daß wohl bei jedem zehnten Kind, das dieses Schicksal erleidet, die Windpocken Auslöser sind. Kinderärzte raten deshalb dringend zu Impfungen - und fordern die Krankenkassen auf, diese Maßnahmen in jedem Fall zu bezahlen.

An Weihnachten 2004 hatte Pauline sich im Kindergarten mit Windpocken angesteckt. Ostern 2005 folgte der Schlaganfall.
Zehn Tage mußte die kleine Patientin im Krankenhaus verbringen. Ob die erlittene Hirnschädigung Langzeitschäden nach sich zieht, können die Ärzte noch nicht sagen.
Vater Frank B.: "Ich bin selbst Internist, aber als diese Sache geschehen ist, war ich ratlos.
Daß es bei Windpocken so schwere Komplikationen geben kann, hatte ich nie gehört."

Die Uni Münster ist die einzige Einrichtung in Deutschland, die Daten über Schlaganfälle bei Kindern sammelt.

Seit 1996 sind den Medizinern mehr als 700 Fälle bekannt geworden.

Bei zehn Prozent der Fälle waren die Varizellen (Windpocken) Auslöser. Oberarzt Dr. Ronald Sträter: "Eine Komplikation, die unterschätzt wird." Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut rät, Kinder impfen zu lassen.

Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ): "Die Impfung ist gut verträglich, bietet sicheren Schutz."
Mehr Infos unter www. kinderaerzte-im-Netz.de gibt der BVKJ im Internet. jel

erschienen am 28. Mai 2005 in Hamburg

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Bis zum zweiten Lebensjahr impfen


750 000 Fälle von Windpocken gibt es jährlich in Deutschland. Die Windpockenerkrankung bei Kindern beginnt mit Fieber und Abgeschlagenheit. Das typische Krankheitszeichen, ein juckender Hautausschlag, tritt meist 14 Tage nach Ansteckung auf. Ein bis zwei Wochen später heilen die Bläschen wieder ab. Windpocken werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, sind hoch ansteckend, und das schon zwei Tage, bevor der Hautausschlag sichtbar wird. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung zwischen dem 11. Monat und dem vollendeten zweiten Lebensjahr. Ungeimpfte Kinder, die noch keine Windpocken hatten, sollten sich zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr impfen lassen. jel

erschienen am 28. Mai 2005 in Hamburg

Vielleicht hilft Dir das weiter!

LG Tina

PS: Marie wurde nicht geimpft - hatte die Windpocken im Mai 2003 - zu dem Zeitpunkt bin ich ncihtmal auf die Idee gekommen, sie dagegen impfen zu lassen.

Übrigens frage explizit bei der KK nach - bei meinem Kollegen wurde das letztendlich auch übernommen!!

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