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Geschrieben von Ralph am 19.04.2005, 16:51 Uhrzurück

Im Prinzip ja schon richtig, aber...

... in der Praxis einfach nicht (mehr) machbar.

Beispiel Treibstoff: Es ist ein offenes Geheimnis, daß in WAhrheit eine viel zu große Anzahl von Menschen (Pendler) vom Automobil abhängig sind, weil der ÖPNV in den Flächenstaaten nicht in jedem Kaff ausreichend ausgebaut sein kann.
Wenn jetzt tatsächlich ein preistreibender Konzern boykotiert würde (z.B. Shell), dann wird halt bei Jet, Esso usw. getankt. Nachdem ich insbesondere im Falle der der offensichtlichen Preisabsprachen der Mineralölkonzerne an den Sinn und die Macht des Bundeskartellamtes nicht mehr glaube, wage ich die These, daß die Ölkonzerne es auch schaffen, einen geheimfongs zu bilden, aus dem sich der jeweils vom Boykott betroffene Konzern bedienen darf.

Das kann man aber, mehr oder weniger, getrost auf alle Branchen ausdehen, isnbesondere bei lebensmitteln. Stichwort Genmais: Bevor überhaupt irgendwelche Deklarationsrichtlinien eingeführt sind, anhand derer man entsprechende Produkte boykottieren könnte, haben die Amis bereits diesen Mist durch die Hintertür längst an den Mann gebracht. Möchte nicht wissen, wieviele felder bereits kontaminiert sind.

Boykott? Ha, viel zu spät, denke ich.
EU-Kommision, Politiker, selbst die eigenen hier im Lande, haben selig gepennt. Da sind sie alle zu schwerfällig (oder gut geschmiert??), um wirklich Schaden vom (europäischen) Volke abzuwehren, auch wenn man kürzlich vernahm, man wolle den Genmais in Europa nicht... wie gesagt: Zu spät! :-(

Zwei Beispiele, zwei Fiasken... für mich ein menetekel.

Gruß
Ralph/Snoopy

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