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Geschrieben von Ralph am 21.10.2003, 12:06 Uhrzurück

Im Prinzip der richtige Ansatz

Hallo,

ich habe zwar jetzt von keiner Reisewarnung des Auswärtigen Amtes (AA) für die Sahara gehört, aber grundsätzlich bin ich der Ansicht, daß jemand, der trotz der eindringlichen Warnung des AA in ein Krisengebiet reist, sich gehörig an den Kosten für seine Rettung zu beteiligen hat, wenn er aus der Katastrophe herausgeholt wird, in die er sehenden Auges gerast ist.

Mit Geiselnahme in Bremen hat das nichts zu tun. Da wurden normale Busfahrgäste in Geiselhaft genommen.
Aber wenn ich das Risiko eingehe nach dem Motto, es wird schon gutgehen und wenn, dann holen mich ja andere raus, dann bitte darf ich mich nicht wundern, wenn mir meine Mitbürger in Form der Allgeminheit ganz konkret eine Rechnung präsentieren.
Wohlgemerkt, damit meine ich nicht normale oder auch "nur extreme" Reiseziele, ich meine Ziele, bei denen vor Reiseantritt von ganz offizieller politischer Seite gewarnt wurde.

Vor dem Hintergrund, daß es sich das AA 100mal überlegt, bevor eine Reisewarnung für ein Land ausgegeben wird, ist dies mehr als gerechtfertigt, und die entführten Sahara-Geiseln sind mit etwas über 2000,- € ja wohl fast diskountmarktmäßig davon gekommen.
Und mit Verlaub: Wer sich solch eine Reise leisten kann (die gibt's ja nun mal nicht Last-Minute für 395,- € bei TUI oder Ögertours), der soll auch für seine Rettung in solch einem Fall tief ins Geldsäckel greifen müssen.

Für Schicksal kann niemand etwas, für Dummheit in diesem Fall schon.

Meine Meinung zu diesem Thema! :-)

Liebe Grüße
Ralph/Snoopy

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