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Geschrieben von groschi am 23.07.2011, 23:05 Uhrzurück

ich vermisse sachlichkeit

und toleranz und respekt....

nun zum thema:
JEDER drogentote ist einer zuviel. egal, ob berühmt oder nicht berühmt. vielleicht schreibt ihr auch aneinander vorbei. um das beispiel rauchen aufzugreifen: ich rauche seit einigen jahren und momentan recht viel. ich weiß, rauchen kann zu krankheiten und zum tode führen. mein arzt sagt es mir; es steht auf den packungen, die medien sind voll mit den warnungen. es ist mir also bei jeder kippe vollkommen bekannt, welches risiko ich eingehe.
sollte ich dann (klopf auf holz) irgendwann wirklich erkranken, dann ist es tragisch, aber es war MEINE aufgabe, verantwortungsvoll mit meinem körper umzugehen. es war MEINE entscheidung, zu rauchen. niemand hat mir die zigarette unter zwang zwischen die lippen gepresst. also könnte man dann sagen: groschi trägt selber die schuld. neben all der tragik wäre da was wahres dran.
ABER: ein abhängiger KANN nicht mehr entscheiden, ob er den nächsten schuss oder das nächste glas konsumieren möchte. die sucht ist einfach zu stark. die raucher unter euch kennen das doch, wenn die packung leer ist und man keine neue hat. da kann der verstand noch so deutlich sagen: nun ist schluß. du hörst auf zu rauchen/kiffen/schnupfen/trinken/ spritzen...der körper sagt etwas anderes. dieses überwältigende verlangen nach der droge ist stärker. der entzug schmerzhaft und dementsprechend der wunsch nach schmerzfrei dank droge größer.

und im falle promis: ich möchte kein star sein. man wird bejubelt, geliebt, steht unter permanenter beobachtung; ist nie alleine und doch einsam. drogen sind eh verfügbar und werden schnell zum trost/kick.
da wird ein junger mensch wie britney zum superstar. das ganze leben ist unter einem mikroskop. nimmt sie ab, ist sie magersüchtig. nimmt sie zu, ist sie a) schwanger oder b) verfressen. trifft sie sich mit jemanden, ist es ihre neue liebe. macht sie einen fehler, dann steht es morgen in den zeitungen und wird von millionen kommentiert. wir schauen den stars beim untergang zu. und nicht nur das: man macht sich noch lustig. vielleicht erkennt man nicht mehr, dass hinter dem star; dem image noch immer ein normaler mensch steckt. und vielleicht ist die tragik, wenn der star sein gemachtes image selber glaubt und lebt..

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