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Geschrieben von Benedikte am 19.10.2004, 9:20 Uhrzurück

Re: ich finde die Idee nicht schlecht

Die " Erfinder" sagen, dass die krankenversichersicherungen auch deshalb so teuer sind, weil man sich halt gegen vieles versichern muss, gerade in der gestzlichen, was man eigentlich nicht braucht, aber natürlich in Anspruch nehmen will, weil man es ja eh bezahlt hat. Gerade weil es in der gestzlichen ja keine Beitragsrückerstattungen gibt oder andere Anreize, sparsam mit Leistungen umzugehen. Deutlich wurde mir das an den HAushaltshilfen.Im Augustforum hatten ganz viele Schwangere sich nach Haushaltshilfen erkundigt für die Betruung ihres HAushaltes und eines Kindes für die Zeit ihres Krankenhausaufenthaltes und der ersten Tage danach- das zahlen halt die gestzlichen unterbestimmten Umständen. Meine private Kasse nicht- ich habe für das vierte Kind wie immer eine Kombination aus Familie, Freundinnen, Nachbarschaft, Minijobberin und Mann genutzt.Wäre ich gestzlich versichert, hätte ich natürlich eine über die Kasse beantragt. Oder: wir haben einmal eine Vater-Kind-Kur gemacht, weil das bei uns nicht verichert ist ( die Begleitperson ), mussten wir einen Eigenanteil von 1500 € für drei Wochen zahlen- einen verbleibenden Eigenanteil, die veranstaltung selber hat wesentlich mehr gekostet. Die Kinderärztin hat gesagt, wir können uns jederzeit wieder eine Kur verschreiben lassen. Wäre ich gesetzlich versihert und hätte nur diesen kleinen Eigenanteil, würde ichdas sofort wieder machen. Für 1500 € ( plus das , was man so in den Wochen ausgibt), kriege ich aber auch privat was organisiert- das machr ich aber nur dann, wenn ich mich wirtschaftlich besser stehe.Oder: ich eghe mit befindlichkeitsstörungen nicht zum Arzt- ich bin einfach scharf auf meine Beitragsrückerstattung- immerhin vier Monatsbeiträge. Die riskiere ich nur, wennnes wirklich sein muss. Wäre ich nicht durch die Beitragsrückerstattung "geködert", würde ich öfter und schneller in solchen Fällen zum Arzt gehen, mich auch eher krank schreiben lassen als wie jetzt nach dem Motto" das wird schon wieder besser" doch zur arbeit zu gehen. Und - was mich besonders stört_ düber die Hälfte der Kosten im gesundheitswesen- geht für die behandlung von Lifestylekrankheiten drauf, bspw. Bluthochdruck oder Diabetes 2. Das beruht einfach darauf, dass viele Leute absolut ungesund leben und durch zu viel-fett-süss-essen diese Krankheiten verursachen. Da sehe ich nicht ein, warum ich das " solidarisch" mitfinanzeiren soll. Wobei die Erfinder des dritten Weges das auch noch nicht gesagt haben.
Ich meine ganz einfach, dass es insgesamt das beste ist, wenn jeder für kleinere Sachen, die erselber schultern kann, aufkommt und nur das durch die Solidargemeinschaft abgesichert wird, was einer alleine nicht zahlen kann. Einfach, weil in dem Moment, wo es etwas " schon bezahlt" gibt, di Nachfrage dann auch sprunghaft steigt. Da hatte ich auch so ein Schlüsselerlebnis, als ich mit meiner Tochter vor einem halben Jahr in der notaufnahme eines Krankenhauses war. Vor uns an der aufnahme standen zwei ältere Damen, eine hielt sich den Arm und die disutierten über die Praxisgebühr. Hatte ich- mit blutendem kind- schon keinen Nerv für.Ende vom Lied war, dass sie sich den abendlichen besuch in der Notaufnahme sparten, um die Praxisgebühr nicht zahlen zu müssen ( und die sahen nicht notleidend oder so aus). Für mich auch wieder ein klassischer beweis dafür, dass Leistungen, die " umsonst" sind, ,oft überflüssig in Anspruch genommen werden.


Benedikte

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