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Geschrieben von Sternspinne am 20.08.2011, 9:34 Uhrzurück

Re: Hypochondrie, Panikattacken, permanente Angststörug

Zunächst kann man natürlich aufgrund der wenigen Stichworte eigentlich nichts sagen.
Es kommt darauf an, wie sehr die Probleme deine Mutter beeinträchtigen. Und das ist ja sicher ziemlich heftig und vor allem lang andauernd.

Wichtig ist für so eine Entscheidung, dass deine Mutter - und evtl. auch du? - sehr gut über die Gründe aufgeklärt werden. Das wäre für mich eine Forderung, ohne die gar nichts gehen würde. Kann der behandelnde Therapeut sich dazu nicht eindeutig äußern, ist Vorsicht geboten.

Vielleicht will der Therapeut ihr auch die Ernsthaftigkeit der Problematik klarmachen, vielleicht ist es aber auch so weit, daß eine ganz gezielte intensive Betreuung auch mit verschiedenen Therapien sehr viel effektiver zum Ziel führen kann. Und möglicherweise denkt er, ein schnelles Handeln wendet einen noch grösseren Schaden ab?

Man kann sicher immer auch erstmal eine "normale" Psychotherapie anfangen, aber bleibt deine Mutter denn dabei? Es ist vielleicht gut, ihre momentane Motivation einfach auszunutzen.

Ich vermute, dass deine Mutter viele Baustellen angesammelt hat und daß es deshalb sinnvoll ist, sich um das Komplettpaket zu kümmern und es effektiv anzugehen.
Außerdem kann es Sinn machen, den Kreislauf einmal komplett zu unterbrechen und deine Mutter auch erstmal aus ihrem Umfeld zu holen.

Aber holt euch erstmal konkrete Infos, es bringt nichts, wenn deine Mutter nicht versteht, was warum passiert.

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