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Geschrieben von Frosch am 11.10.2005, 9:48 Uhrzurück

huch - unsere VERGANGENHEIT!!

Hallo!

So werden manche reagieren: Dann wird wieder selektiert, WER wird dann um die Ecke gebracht, hach Gott, wir haben doch diese VERGANGENHEIT!! Das kommt sicher noch in 3000 Jahren ;-)

Ernsthaft: Es gibt ja schon Patientenverfügungen, in denen man für den Fall der Fälle als BETROFFENER über die Maßnahmen urteilen soll. Lebensverlängernd oder nicht, Geräte abschalten oder nicht. Etc.

Wenn der ausdrückliche Wunsch besteht, warum nicht?

Meine Mutter wäre froh gewesen, wenn sie in Holland gewohnt hätte. So mußte sie bis zur allerletzten Minute einen ungewinnbaren Kampf ausfechten und durchleiden. Nein, friedliches Sterben war das nicht...

Auch wenn hier das Gegenteil behauptet wird: Ich habe einen Bericht mit Betroffenen (KEINE Kirchenmitglieder o.ä.) gesehen, die von Holland in deutsche Altersheime gezogen sind, um sich die "übervorsichtigen" Verwandten vom Hals zu halten. Das ist Fakt.

Aber wie gesagt, wenn man das vorher schriftlich festlegt, und in der Situation SELBER entscheiden will: Wieso soll man der Person diesen Willen absprechen. Wenn sie ihn definitv ausspricht.

Mit Schmerztherapie ist viel zu machen, aber manchmal hilft diese auch nicht mehr. Wenn die Psyche streikt - und das Leid am Leiden müssen so groß ist, daß jegliche Schmerztherapie nicht mehr hilft.

In Hospizen ist das Sterben "persönlicher" als im KH. Das Personal nimmt sich für die Patienten Zeit, auch für die Angehörigen. Und das Ganze in einer familiären Atmosphäre die vieles leichter macht. Das ist auch noch ein Ansatzpunkt.

LG Antje

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