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Geschrieben von Benedikte am 06.08.2004, 11:48 Uhrzurück

Re: Heirat

Also,
ich bin jetzt vorsichtig. Zu zeiten meines Jurastudiums hatten uneheliche Kinder keinen Erbansruch, sondern nur einen Erbersatzanspruch in Geld. Das sollte zwar immer geändert werden im Sinne der Gleichstellung ehelicher und unehelicher Nachkommen, aber das war immer sehr umstritten. Von daher würde ich das nochmal prüfen.
Die weiteren argumente hast Du gehört- Splittingvorteil ( besonders wichtig in den ersten Jahren, wenn einer gar nicht arbeitet oder später die Gehälter sehr unterscheidlich sind, Anspruch auf Witwenrente oder nachehelichen Unterhalt, Versorgungsausgleich etc.). Kannst Du allerdings auch durch notariellen Verrag erreichen- wobei ich mir immer sage, wozu diese opulenten Eheverträge, wenn man einfach heiraten kann.
Ich persönlich finde es sehr schön, das wir alle den gleichen Namen tragen und so nach außen als Familie eindeutig erkennbar sind. Ich habe zwar auch schon oft gehört, dass Paare sagen, sie brauchen keinen Trauschein, sie wären auch ohne glücklich etc- aber oft habe ich den Eindruck, dass die sich eben nur nicht sicher sind.Außerdem liebe ich " klare Verhältnisse".

Die letzten Gründe waren rein subjetiv, das muss jeder selber für sich entscheiden. Die ersteren Gründe sind handfester- außerdem muss man eben in rechnung stellen, dass fast jede zweite Ehe scheitert und Frauen eben eine deutlich höhere Lebenserwartung haben. FRauen, die da ihre Erwerbsbiographie unterbrochen haben, keine große Eigenvorsorge getraoffen habe ( wie ellert schon sagte: wovon denn ), sind dann oft angeschmiert.
Von daher- bei der derzeitigen Gesetzeslage soricht schon einiges für eine Heirat, besonders für den wirtschaftlich schwächeren.

Benedikte

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