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Geschrieben von Sandra110 am 08.08.2005, 14:58 Uhrzurück

Habe Nachricht von Nuk, wegen Schnuller..

wen es interessiert: Nachdem NUK Sauger und Schnuller in den vergangenen Tests in „ Öko-Test “ stets mit „ sehr gut “ abgeschnitten haben, kommt die Zeitschrift in ihrer letzten Ausgabe zu einem negativen Urteil.
Die Erklärung hierfür liegt weder darin, dass sich die Qualität der NUK-Produkte verschlechtert hätte, noch darin, dass sich gesetzliche Anforderungen geändert hätten. Auch gibt es keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Risiken, bis auf die, dass das von „Öko-Test“ vor nicht allzu langer Zeit als krebserregend verteufelte MBT tatsächlich nicht krebserregend ist .
Vielmehr hat die Zeitschrift neue Spielregeln zur Bewertung von möglichen Risiken und gesetzlichen Regelungen erfunden. Und wie zur Zeit des durch Öko-Test angeheizten „MBT-Skandals“ werden auch heute Kunden unbegründet verunsichert und Unternehmen ernsthaft geschädigt. Die Zeitschrift erfreut sich derweil zahlreicher, zum Teil unzutreffender Zitate und erhöhter Nachfrage.

Aufgrund von zahlreichen Kundenanfragen garantieren wir hiermit erneut:
Alle Mapa-Sauger erfüllen nach wie vor die gesetzlichen Anforderungen, sind gesundheitlich völlig unbedenklich und von Spezialisten empfohlen!

Den durch die Zeitschrift Öko-Test erteilten Abwertungen stellen wir folgende Tatsachen entgegen:
Abwertung um 4 Stufen wegen angeblich erhöhter Werte löslicher nitrosierbarer Stoffe über 100 µg/kg. (von Ökotest ermittelte aber unveröffentlicht gebliebene Einzelwerte: 134 µg/kg und 128 µg/kg)

Wie garantieren wir, dass unsere Produkte gesundheitlich unbedenklich sind und die gesetzlichen Anforderungen sicher erfüllen?
Damit es im Rahmen der durch Überwachungsbehörden beauftragten Untersuchungen bei anderen Instituten zu keinen Grenzwertüberschreitungen kommen kann, werden von uns nur Produkte mit genügendem Abstand zum Grenzwert in Verkehr gebracht. Der Grund liegt darin, dass der Grenzwert im „part-per-billion Bereich“, also einem Teil unter einer Milliarde Teilen, liegt, und auch die modernste Technik Analysenungenauigkeiten bis zu 100 Teilen pro Milliarde aufweist.
Aus demselben Grund gelten N-nitrosierbare Stoffe laut Verordnung erst ab einem Gehalt von 100 µg/kg als validiert nachgewiesen, worin die zugestandene Analysenungenauigkeit von 100 µg/kg noch nicht beinhaltet ist.
Trotz Öko-Test vorliegender Analysenzertifikate von 20 Messungen mit dem Ergebnis, dass nach der gesetzlich festgelegten Definition von den betroffenen Produkten keine N-nitrosierbaren Stoffe freigesetzt werden (alle zwischen 17 und 82, also unter 100 µg/kg), wurde von Öko-Test aufgrund von 2 eigenen Einzelergebnissen (die genauso im gesetzlichen Rahmen liegen) eine Abwertung um 4 Punkte vorgenommen.
N-nitrosierbare Stoffe, z. B. sekundäre Amine, sind nicht krebserregend. Hierzu muss erst eine Dies entbehrt jeder sachlichen Grundlage:
chemische Reaktion stattfinden, bei der N-Nitrosamine gebildet werden, von denen einige als krebserregend anzusehen sind. Diese Reaktion kann unter Umständen im Magen stattfinden, wenn sich aus nitrathaltiger Nahrung Nitrit gebildet hat.
Sind unsere Sauger trotzdem gesundheitlich völlig unbedenklich?
Die Antwort ist klar: ja, hierfür verbürgen wir uns!
Zur Illustration liefern wir ein Beispiel:
Fisch kann bis zu 160 mg/kg Dimethylamin enthalten, aus dem unter o. g. Bedingungen ein N-Nitrosamin entstehen kann. Wenn man also eine Portion von 200 g eines Fisches mit einem Gehalt an sekundären Aminen (z. B. Diethylamin, Diethylamin...) von 50 mg/kg isst, nimmt man 10 mg sekundäre Amine zu sich.
Am Grenzwert von 100 µg/kg würde ein Sauger von 5 g Gewicht 0.5 µg sekundäre Amine pro Tag abgeben.
Setzt man dies ins Verhältnis, so ergibt sich, dass die Menge nitrosierbare Stoffe, die man im Laufe von ca. 55 Jahren ununterbrochenen Lutschens an insgesamt 20.000 Saugern (täglich neuer Sauger mit Wertelage am Grenzwert) aufnehmen würde, einer Portion Fisch entspricht.
Hieraus wird deutlich, welchen Sicherheitsstandard unsere Sauger heute bieten, und auch, wie wenig begründet die Abwertung durch Öko-Test tatsächlich ist.
Abwertung um 2 Stufen wegen löslicher Latexproteine über 30 mg/kg (von Ökotest ermittelte aber unveröffentlicht gebliebene Werte: 33 mg/kg und 34 mg/kg)
Sämtliche Latexsauger aus unserem Hause zeigen bei regelmäßig beauftragten Untersuchungen mit der modifizierten Lowry-Methode Restgehalte an löslichen Proteinen zwischen 10 und 30 ppm. Dies entspricht einer 10.000-20.000-fachen Verringerung des im Rohmaterial Latex enthaltenen Proteingehalts!
Bei derart niedrigen Konzentrationen ist die o. g. Methode sehr störanfällig, was auch die Spannbreite unserer eigenen Ergebnisse erklärt. Aus diesem Grund werden Mapa-Sauger seit Jahren auch immunologisch auf ihren Latex-Allergengehalt geprüft. Die Ergebnisse zeigen kein messbares allergenes Potential, und bestätigen somit unsere positiven Erfahrungen aus nunmehr 50 Jahren mit NUK.
Wichtig für die Eltern allergiegefährdeter (atopischer) Kinder ist aber vor allem, die Bewertung von Öko-Test nicht so misszuverstehen, Latexsauger mit weniger als 30 ppm extrahierbaren Proteinen seien für Personen sicher, die an einer Latexallergie leiden! Sämtliche Hersteller, egal ob von Mapa-Saugern ohne messbares allergenes Potential oder unsere Mitbewerber, müssen deshalb vor der Möglichkeit von Allergien warnen. Dass Öko-Test sich hierüber hinwegsetzt und Allergiker in Sicherheit wiegt, halten wir für unverantwortlich.
Unabhängig davon entbehrt der Bezug eines Grenzwerts für medizinische Einmalhandschuhe auf Sauger (die zudem vor Gebrauch ausgekocht werden) jeder sachlichen Grundlage.

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