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Geschrieben von marit am 19.01.2005, 11:30 Uhrzurück

Re: Gedanken zur 66jährigen Mutter

ich sehe es ganz ähnlich...und finde es nicht grundsätzlich verwerflich. Natürlich ist es sicher nicht leicht für ein Kind, eine so alte Mutter zu haben. Aber dann müßte man es eben auch in vielen anderen Fällen restriktiver handhaben. Eine Frau mit manischem Kinderwunsch im mittleren Alter oder eine sehr junge Mutter, die gnadenlos unterschätzt hat, was auf sie zukommt, kann genauso problematisch sein.

Außerdem gibt es ja auch jede Menge Väter in diesem Alter. Gerade auch unter Prominenten. Darüber regt man sich mal wieder nicht in derselben Weise auf...

Was künstliche Befruchtung angeht, muß der Arzt sicherlich eine Einzelfall-Entscheidung treffen. eine Frau, die heute Mitte 60 ist, ist biologisch ungefähr so alt, wie vor 50 Jahren eine Mittvierzigerin. Und in dem Alter konnte man auch damals durchaus noch Kinder bekommen.

Ich habe eher generell vorbehalten gegenüber derart drängenden Kinderwünschen, daß man dafür bereit ist, den eigenen Körper so stark zu manipulieren. Wenn man aber grundsätzlich nichts dagegen hat, sollte man auch keine künstlichen Altersgrenzen hochziehen. Meine beiden Großmütter sind noch beide höchst agil- und beide schon über 80. Sie hätten ein Kind also noch bis ins Erwachsenenalter begleiten können. Frauen, die jetzt ca 60 sind, haben ja noch eine höhere Lebenserwartung als die in meiner Omageneration.

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