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Geschrieben von Nicole-Mami am 20.01.2006, 22:16 Uhrzurück

Für mich aktuell - das böse K...-Thema

Hallo,

es hat zwar mit dem allgemeinen Tagesgeschehen nichts zu tun, aber es ist für mich sehr aktuell und hier bekommt man die besten Antworten :-)

Wir haben folgendes Problem:

Wir haben eine Katze und einen Kater (beide 9 Jahre alt), ziehen bald um und erwarten unser 2. Kind.

Nun ist es so, dass unsere ehemals sehr elegante und geschickte Katze im Laufe der Jahre ein "wenig" zugenommen hat und keinen einzigen Tritt mehr macht ohne Krallen (wahrscheinlich wird sie sonst von ihrem dicken Hintern wieder runtergezogen...).

Wir haben nun aber Schwierigkeiten, die Katze auf Diät zu setzen (sie ist nicht wirklich fett, aber zu dick, um sich weiterhin "katzenmässig elegant" zu bewegen), weil wir ausserdem noch diese Hungerharke von Kater haben. Für beide steht permanet Trockenfutter bereit. Wir haben auch schon alles Mögliche probiert, von getrennter Fütterung in getrennten Zimmern - keine Chance. Die Katze knurrt und der Kater wartet brav vor seinem Napf (auch wenn die Katze drei Zimmer entfernt ist), bis die Katze kommt und auch seinen Napf leer frisst.

So, jetzt zu meinem Problem: Die Katze und der Kater streiten sich manchmal des nachts. Dabei kann es durchaus passieren, dass die Katze den schlafenden Menschen (also uns) mit Krallen über das Gesicht läuft. Das ist jetzt in den letzten 5 Jahren zum 3. Mal passiert, beim 1. Mal hat es mich erwischt, beim 2. und 3. Mal Sohnemann und dieses Mal gab es einen tiefen Kratzer direkt unter dem Auge - hätte also furchtbar schief gehen können.

Uns wird jetzt oft geraten, in der neuen Wohnung die Katzen von Anfang an aus Schlaf- und Kinderzimmern aussperren. Ich habe damit ehrlich gesagt ein grosses Problem, denn
1. wie bringe ich 2 Kleinkindern bei, permanent und immerzu (auch und gerade nachts) hinter sich die Türen zu schliessen
2. HASSE ich geschlossene Türen.

Ich kann mich überhaupt nicht mit dem Gedanken anfreunden, das Baby nur über Babyphone zu hören und durch 2 geschlossene Türen "getrennt" zu sein und unseren großen Sohnemann höre ich unter diesen Umständen auch nur, wenn er denn schon hysterisch wird.

Als der Große noch ein Baby war, haben wir das mit den geschlossenen Türen und dem Babyphone schon mal probiert und haben bereits in der ersten Nacht dann doch zu den offenen Türen gewechselt (bin trotzdem nachts ca. 10-20 Mal gucken gegangen, ob er noch atmet).

Gibt es denn gar keine Alternative? Ach ja, falls der Vorschlag kommen sollte: Krallen schneiden oder amputieren, hilft nicht wirklich, weil Krallen nachwachsen und amputieren ist ungefähr so, als würde man einem Menschen die Finger amputieren.

Sorry für die Länge und danke fürs Lesen! Ich hoffe, Ihr habt ein paar Tipps.

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