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Geschrieben von Strudelteigteilchen am 13.07.2011, 9:25 Uhrzurück

Re: Friedhof als Freizeitparadies?

Zwangsweise geht das so einfach nicht. Solange dort - wie auf dem Nordfriedhof - Gräber gepflegt und "benutzt" werden, ist das ein "aktiver" Friedhof. Erst wenn das letzte Grab aufgelassen ist, kann die Fläche zur Grünanlage umgewidmet werden.

Was ich nicht verstehe: In München gibt es soooooo viele Grünanlagen, auch und vor allem in der Nähe der LMU. Gerade erst las ich im SPIEGEL, daß der Englische Garten heute noch als Paradebeispiel urbaner Grünanlagenkultur gilt. Daß da der Friedhof der einzige Ort sein soll, wo man mit einer Kindergruppe spielen gehen kann, wundert mich sehr.

Das Ordnungsamt schafft es ja nicht mal, die "normalen" Parkanlagen vor Vandalen und Deppen zu schützen. Aber wenn im Englischen Garten Kinder wild Tulpen aus den Beeten zupfen und Eltern wohlwollend danebenstehen (Ja, erlebt, mehrfach), dann ist das lediglich ärgerlich. Wenn man in unserem Stadtteilpark morgens über leere und teilweise kaputte Bierflaschen steigt, dann ist das lediglich blöd. Aber wenn das auf einem Friedhof geschieht - noch dazu auf einem "aktiven", wo diese Tulpen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit von einer alten Frau als liebevolle Erinnerung an einen lieben Verwandten gepflanzt wurden, dann ist das eine Frechheit. Wer soll dann die Friedhöfe auch noch bewachen?

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