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Geschrieben von marit am 05.07.2004, 13:33 Uhrzurück

erhöhtes Pflegegeld für Kinderlose

nicht, daß ich mich wegen eines relativ geringen Betrages aufregen würde... Aber vom Prinzip her ist diese erhöhte Pflegeversicherung für Kinderlose schon unfair. Wieso werden Eltern lebenslang davon befreit und nicht nur für die Zeit der Kindererziehung? so wie es jetzt ist, benachteiligt das Gesetz eindeutig Spätgebährende. Eine Frau, die ihr erstes Kind mit 40 bekommt hat dann schon fast 20 Jahre die erhöhten Beiträge gezahlt, leistet für die nächste Generation aber doch genausoviel, wie jemand, der mit 20 zum ersten mal schwanger wird. Also eine Staffelung nach ZAHL der Kinder, könnte ich ja noch nachvollziehen, so ist das ganze aber unausgewogen. Ist es nicht außerdem jetzt schon so, daß man dann, wenn man z.B. Hausfrau oder Hausmann ist, selbst nichts in die Pflegeversicherung zahlen muß? Dadurch ist man doch bereits subventioniert.

Mein Vorschlag wären gestaffelte Beiträge (je mehr Kinder, desto weniger muß man bezahlen), aber nur, bis alle Kinder ihre erste Ausbildung beendet haben. Danach würde man wieder zahlungspflichtig in voller Höhe. Eine spürbare Entlastung müßte es dann nochmal extra für Eltern geben, die beide voll berufstätig sind, denn die sorgen ja für 2 Rentengenerationen zugleich.

Ich habe also nichts dagegen, daß ich unter die falle, die da am meisten zahlen müssen (auch wenn es etwas lächerlich ist, daß meine Schwester die Entlastung bekommt, während ich ihre Tochter erziehe, aber gut, man kann nicht auf jeden Sonderfall eingehen), sondern daß der biographische Zeitpunkt, WANN jemand ein Kind bekommt, mnicht berücksichtigt wird.

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