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Geschrieben von JoVi66 am 11.11.2005, 20:50 Uhrzurück

Re: Erbkrankheiten (rezessiv vererbar) durch Inzest um ein vielfaches erhöht!

Ich hab mal meine medizinische Literatur gewälzt um an Zahlen zu kommen: Also Thieme Verlg. "Humangenetik" 1993 besagt:..." Nach wissenschaftlichen Untersuchungen ist das Risiko eines Inzestes 1. Grades ( Eltern mit Kinder) einer rezessiv genetisch bedingten Erkrankung ( Behinderung) das eine rezessiv vererbte Erkrankung im Genpool vorliegt um ein vielfaches erhöht. Also liegt eine Erkrankung bei einenm Nicht verwandten Paar (bei nur einem vor) so prägt sich die Erkrankung beim Träger des rezessiven Genes nicht aus, kann aber auf die Kinder vererbt werden. Liegt nun Inzest 1.Grades vor so ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine doppelt -rezessive Konstellation erfolgt um ein 16 faches erhöht. Das heißt : selbstverständlich ist die Wahrscheinlichkeit bei Inzest erhöht das Risiko einer Erbkrankheit zu bekommen.
Die Humanbiologin die behauptet das dies nicht stimmt , soll sich bitte melden. Schade dass man hier kein Bildschema reinstellen kann sonst wäre es verständlicher. Hab im Internet leider keines gefunden.
Außerdem kann man nicht sagen sie liegt bei so und soviel % sondern man kann nur bei einzelne Erkrankungen zwischen Nichtverwandten und Verwandten(geschlechtsverkehr) unterscheiden. Und es ist auch Tatsache , dass ein Genpool durch viele Inzestöse Ehen verarmt. Ein gutes (und bekanntes) Beispiel ist z.B die Vererbung der rot/grün Blindheit im engl. Köniogshaus um etwa 1880 ( zur Zeit Viktoria I).
Gruß Johanna

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