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Geschrieben von wassermann63 am 12.11.2005, 9:23 Uhrzurück

Re: Emanzipation für alle

Guten Morgen,

es hat mich jetzt gefreut, dieses posting von dir zu lesen, nachdem mir dein gestriges zu selbstbeweihräucherisch war. Jetzt hast du ein ganz simples, aber leider oft nicht beachtetes Prinzip beschrieben: die Kinder, deren Eltern unter KEINER Art von Minderwertigkeitskomplex leiden, werden sich mit größerer Wahrscheinlichkeit so entwickeln, wie es ihren naturgegebenen Prädispositionen entspricht. Natürlich ist es Aufgabe der Eltern, lenkend mitzuarbeiten oder einzugreifen. Aber es sollte nicht sein, dass Eltern kategorisch Richtungen vorgeben und reinhämmern.

Vor kurzem habe ich mal einen sehr interessanten ARtikel gelesen, in welchem es darum ging, dass sogar Vorlieben (beispielsweise für fastfood oder Rap) in den Genen verankert sind und anscheinend weitergegeben werden! (Es hatte sich bei einer Untersuchung herausgestellt, dass Patienten, denen ein Spenderherz verpflanzt worden ist, auf einmal von Ökokost auf fastfood bzw. von der Liebe zur klassischen Musik auf Rap umgestiegen sind).


Damit möchte ich sagen, dass seit Generationen bestehende Familientraditionen unter Umständen auch "weitervererbt" werden. Mal ganz abgesehen davon, dass Stockschwingende Jungens eben diesen Hang zur Verwendung von Werkzeugen seit Jahrtausenden in den Genen vererbt bekommen, so wie es bei Mädchen fast immer zu verstärkten Nestbauaktivitäten, gekoppelt mit sozialen Verhaltensweisen kommt.

Meiner Meinung nach sollte man gegen diese grundlegenden Tendenzen, wenn vorhanden, nicht regulierend einschreiten. Nur das Spektrum des Spiel- und Bildungsangebots sollte breit gefächert sein, ohne zu übertreiben. Die Präferenzen kristallisieren sich dann sowieso von selbst heraus.

LG
JAcky

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