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Geschrieben von FrauausdemNichts am 31.05.2011, 14:33 Uhrzurück

Re: ein paar Eimer Wasser sind aber nicht die richtige Hilfe...

Und so eine Wirtschaft stampft man in 6 Monaten aus dem Boden? Eher nicht, oder?

Die Griechen HABEN sich ja bewegt. Nicht so viel, wie sie versprochen haben - aber deutlich mehr, als ich ihnen zugetraut habe.

Und, mal ehrlich gefragt: Was ist denn die Alternative? "Hilfe zur Selbsthilfe" ist ein Slogan, der ganz niedlich klingt. Aber das klappt seit 50 Jahren in Afrika auch nicht. Warum soll das in Griechenland überhaupt wirken, und dann auch noch bis gestern? Und: Was - ganz konkret - ist das in Griechenland überhaupt? Mikrokredite? Das war der Hype in Asien und Afrika, ist auch schon längst entzaubert. Saatgut verteilen? Düngemittel schenken? Bitte, die sind in der EU! Fabriken schenken, weil Landwirtschaft haben sie ja genug? Für was? Und ist das billiger?

Ganz konkret: Die können JETZT ihre Kredite nicht bedienen. Es gibt also konkret JETZT zwei Möglichkeiten: Reinrasseln lassen (was sind die Konsequenzen für die Griechen? Für uns? Kann das IRGENDJEMAND absehen?) oder zahlen. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht. Alles andere ist - siehe oben - niedlich und gut gemeint, hilft aber entweder gar nicht oder nicht schnell genug.

Nein, ich freue mich auch nicht darüber, das zu bezahlen. Aber ich habe ehrliche Angst vor den potentiellen Konsequenzen, wenn wir nicht zahlen. Keine tolle Lösung - aber vielleicht die weniger beschissene.

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