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Geschrieben von Leena am 05.05.2011, 16:15 Uhrzurück

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Ja, er war schon aufgeregt und ein bisschen schüchtern - ist er aber immer in einer neuen Situation, er gewöhnt sich dann aber immer schnell ein. Wobei ich zugebe - ich bin auch schüchtern, wenn mich eine Ärztin im Kommandoton überrennt. :-(

Geklammert hat er übrigens definitiv nicht.

Stift halten kann er, ja, er ist ungelenk, die Erzieherin im Kindergarten meint, so ist er halt, eine Schönschrift wird er nie bekommen - die würde er allerdings auch nicht bekommen, wenn er erst nächstes Jahr eingeschult würde, so die Einschätzung der Erzieherin. (Dafür malt er z.B. enorm kleinteilig - seine "Strichmännchen" haben beispielsweise auch immer Kniescheiben, das findet er total wichtig, damit sie sich richtig bewegen können. *schiefgrins* Und seine geliebten Saurier mal er auch sowas von detailverliebt... bei Kreuzen fehlt ihm halt die Begeisterung fürs Detail, da reduziert er lieber auf das Wesentliche - aber ich glaube eben auch nicht, dass sich das übers Jahr ändern wird.)

Ansonsten - das mehrere Baustellen auf einmal suboptimal sind, sehe ich ja auch ein. Ich bestreite aber nachhaltig, dass er "emotional noch nicht so weit" ist. Ich kenne ich ihn ja nun schon ein paar Jahre, wie gesagt, wir hatten -zig Gespräche deswegen mit dem Kindergarten, und das Argument der Ärztin, er würde mit den anderen Kindern in der Klasse nicht klar kommen, halte ich schlicht für Unsinn - wie gesagt, er war die ersten Jahre im Kindergarten immer der Jüngste, war auch der Jüngste jetzt in der Vorschulgruppe - und hat da wirklich absolut keine Probleme und kann sich auch durchsetzen, auch wenn er der Kleinste ist.

Und was die Konzentration betrifft, so kann er wesentlich konzentrierter und länger konzentriert an etwas arbeiten als z.B. der ältere Bruder, der jetzt mit 7 Jahren in die erste Klasse gekommen ist.

Jedes Kind ist nun einmal anders - für den großen Bruder wäre eine Einschulung als Kann-Kind auch eine ziemliche Katastrophe gewesen, aber der Kleine ist wirklich ein ganz anderer Typ, und er WILL ja in die Schule, von sich aus. Und wenn ich überlege, wie er dem Großen immer bei den Hausaufgaben vorsagt, wenn ich es nicht schaffe, ihn anderweitig abzulenken - ich bin wirklich davon überzeugt, dass für IHN die Einschulung jetzt die richtige Entscheidung wäre!


So, jetzt habe ich eben mit der Erzieherin im Kindergarten gesprochen - sie ist total entsetzt über die Einschätzung der Ärztin und will direkt mit der Schulleiterin sprechen, sie wäre ja auch beim "Schnupperunterricht" dabei gewesen und da wäre er, wenn, dann nur positiv aufgefallen. Grundsätzlich ist die Erzieherin übrigens auch gegen vorzeitige Einschulungen, sie selbst hätte ihr ganzes Schulleben darunter gelitten, immer die Jüngste zu sein, aber für genau dieses Kind sieht sie eben, dass es da anders ist. (Kann auch nicht daran liegen, dass sie ihn im Kindergarten "loswerden" wollten - die Erzieherin geht jetzt im Sommer mit 65 in Rente und ist ihn so oder so "los".)

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