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Geschrieben von Ralph am 13.07.2004, 14:20 Uhrzurück

Das ist ja nun totaler Quatsch! oder auch "Ode an die Hausfrau"! :-)

Penny,

ich halte nichts davon, pauschal irgendein Modell für das einzig Wahre hinzustellen. Mal ganz abgesehen davon, daß ich schon aus rein biologischen Gründen dafür bin, daß zumindest in der allerersten Zeit die Frau zuhause bleiben sollte, insbesondere wenn sie stillt.
Gut, ich habe auch schon von als "Powerfrauen" bezeichnete Müttern gehört, die Stillen, Rückbildungsgymnastik etcetera auf's wundervollste mit einem Fulltime-Mega-Job in Verbindung zu bringen wußten... ob das dem Baby so gut getan hat, wage ich zu bezweifeln. Nun gut. :-)

Ich habe nicht den Eindruck, als ob gerade Du Dich hinter dem Job als Hausfrau versteckst. Und wenn Ihr beide mit dieser Konstellation glücklich seid, sowohl sozial als auch finanziell, dann ist das nicht irgendwie anti-emanzipatorisch (richtig??), sondern - Alice Schwarzer möge es mir verzeihen - absolut modern und angemessen!!! Punkt! :o)

Und, um es auf die Spitze zu treiben, der Job Hausfrau benötigt, verantwortungsbewußt ausgeübt, ein hohes Maß an Sozialkompetenz (*kicher*!!!). Eine Mutter (oder auch Vater als Hausmann) ist Erzieherin, Erste-Hilfe-Schwester, Psychologin, Köchin, Schneiderin, Finanzjongleurin, Chauffeurin, evtl. Gärtnerin, Elektrikerin, Fußbodenreinigungsingenieurin, Nachhilfskraft... wenn das alles auch noch wie am Schnürchen klappt in einer gewissen Zeit, ist sie auch noch ihr eigener Chefplaner, übt Controlling aus über Organisationdsabläufe ihres Haushalts... jaja, noch mehr gefällig?? Vielleicht kommen ja auch noch "Dienstleistungen" hinzu wie Frühstück ans Bett der Kinder, Pantoffel und Chips für Männe bereitstellen... nein, jetzt wird's zuviel... stopp!!! *lach*

Es gab mal diesen unsäglichen Schlager "Das bißchen Haushalt...!", und viele sind auch heute noch dieser irrigen Ansicht. Völlig fehl am Platze.

Natürlich gibt es diese typischen "Heimchen am Herd", die verschämt und unsicher abends ihren Mann erwarten und sich dann Zoten darüber gefallen lassen, warum dies oder jenes nicht erledigt sei. Da ist dann echt Hopfen und Malz verloren, DAS ist die Klientel für Emanzen-Zicken usw., aber nicht Menschen, die die Hausarbeit ganzn offensiv als das darstellen, das sie ist: Eine verantwortungsvolle und sehr vielschichtige Ganztagsbeschäftigung, zumeist rund um die Uhr! :-)))

So, genug des "Honig-um-den-Mund-schmierens"! :o)

Liebe Grüße
Ralph/Snoopy

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