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Geschrieben von Elisabeth mit Fumi & Temi am 12.09.2005, 15:35 Uhrzurück

Das ist für mich der entscheidende Satz:

"weil man Opfer niemals aufwiegen kann"

Es gab da ja auch die Diskussion um die ermordeten Juden und die Bombenangriffe auf Dresden oder die Vertreibungen aus Polen nach dem Krieg. Dürfen wir Deutschen es traurig finden, daß vielen Deutschen nach dem Krieg in Osteuropa Unrecht geschah? Ja, wir dürfen, auch wenn wir uns an den Menschen dort schuldig gemacht haben.

Die Frage ist ja auch, wen rechnet man gegen wen? Schwarze gegen Weiße (wegen den vielen toten Sklaven)? Muslime gegen Christen (am 11.9. sind auch Muslime zu Tode gekommen, zählen die dann nicht oder nur halb?)? Alte gegen Junge (schließlich hat kaum jemand der heute lebenden Menschen etwas mit dem Völkermord an den Juden oder den toten Sklaven zu tun gehabt)?

Es gibt viel Leid auf der Welt. Aber KEIN EINZIGES LEID kann ein anderes rechtfertigen oder auch nur relativieren. Darauf basiert unsere Demokratie und unser Verständnis der Menschenrechte.

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