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Geschrieben von JoVi66 am 07.04.2003, 10:01 Uhrzurück

DU-Munition

Abgesehen davon, dass der Einsatz von Munition jedweder Art verheerend ist: Wieso der Einsatz von DU-Munition? Nicht nur dass man – erwiesenermaßen - der irakischen Zivilbevölkerung (Deutlicher Anstieg der leukämischen Erkrankungen vor allem bei Kindern) damit ein lebenslanges Erbe mitgibt, sondern auch die eigenen Soldaten (die Aliierten ) erbschädigenden Gefahren aussetzt. Bereits nach dem ersten Golfkrieg und später nach den KFOR-Einsätzen auf dem Balkan wurden Stimmen laut, die mit völlig unzutreffenden Argumenten seitens des Pentagon abgeschmettert wurden. Selbst betroffene Wissenschaftler (Biochemiker und gleichzeitig Ex-Veteranen des ersten Golfkrieges) haben jetzt neuere Statistiken herausgebracht, welche einen signifikanten Anstieg der Chromosomenschäden bei betroffenen Soldaten und in der betroffenen Zivilbevölkerung nachweisen. Dennoch wird dies von "offizieller" Seite noch bestritten: Ganz klar, denn viele der Golfkriegsveteranen klagen jetzt auf Entschädigung und stellen natürlich hohe Forderungen an die "zuständigen" Stellen. Man erklärt den Betroffenen eiskalt, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Verwendung abgereicherten Urans in Munition und der steigenden Häufigkeit von Krebserkrankungen und Fehlgeburtlichkeiten bei Kindern betroffener Soldaten gäbe. Eine glatte Lüge. Es werden Gegenstatistiken erstellt, die einfach himmelschreiend sind. Muss man jetzt wieder fünf bis sechs Jahre warten um erneut erkennen zu müssen, dass dann die Soldaten und Zivilen des momentanen Krieges auch betroffen sind? Traurig, traurig für beide Seiten. Hier drängt sich wieder das Wort "Kanonenfutter" auf ( auch bei den EIGENEN LEUTEN!)
G JoVi

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