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Geschrieben von Benedikte am 18.10.2004, 15:35 Uhrzurück

Bürgerversicherung und Kopfpauschale

oder Würgerversicherung und Bürgerprämie.
Die Bürgerversicherung will die gesetzliche Krankenversicherung beibehalten. Sie soll jedoch auch die Beamte und Selbständige aufnehmen, gleichzeitig soll nicht nur das Arbeitseinkommen als Beitragsgrundlage dienen, sondern auch Ertragszinsen auf gespartes, versicherungen, aktiengewinne, ggf. Mieteinnahmen etc.pp, also die Einnahmebasis vergrößern.
Kritiker sagen, dass hierdurch das Problem nicht bergrößert, sondern nur ausgeweitet wird.Das demographische Problem wird nicht gelöst, hier müssen weiter wenige Junge für mehr ältere bezahlen, Alterssrückstellungen werden nicht- wie in der privaten bspw. gebildet-, die KV wird nicht von den Lohnnebenkosten entkoppelt und vernichtet weitere arbeitsplätze und dadurch, dass aus verfassungsrechtlichen Gründen unbestritten eine Beitragsbemessungsgrenze eingezogen werden muss, können sich wieder die Gutverdiener aus der Solidarität herausmogeln, eben weil sie nur Beiträge bis zur Beitragssgrenze zahlen müssen.Die Erhebnung der beiträge ist auch umstritten, auf Mieteinnahmen sollen vermutlich keine erhoben werden, weil die Steuern aus V&V immer negativ waren ( Vermietern müssten dann die KV-Beiträge reduziert werden),weiter fürchtet man, dass Kapital ins Ausland flieht.

Die Kopfpauschale sieht einen einheitlichen Betrag pro NAse vor, die jeder Erwachsene zahlen muss, Kinder werden über die Kindergeldkasse bezuschusst. Wer mehr als 12 % seines Einkommens für die Pauschale zahlen muss, kriegt einen staatlichen Zuschuss. der Arbeitgeber zahlt einen hälftigen Anteil an den Arbeitnehmer aus.Die Entlastung fängt bei einem Brottoeinkommen von 1300 Euro an.Der Clou ist, dass zusätzlich zur Kopfpauschale ein Ktankensoli von ein paar Prozent auf die Steuerschuld kommt. Für Herrn Ackermann, deutsche BAnk Vorstndsvorsitzender, wären das monatlich über 44.000 € extra- überhaupt für alle, die viel verdienen. Das weist mehrere Vorteile auf: Die KV-Kostenw werden von den Lohnkosten entkoppelt, Arbeitsplätze werden danach wettbewerbsfähiger und es entstehen mehr. Wohlhabende werden nicht mehr durch die Beitragsbemessungsgrenze geschütze, sondern müssen entsprechen ihrer Leistungsfähigkeit über den steuerabhängigen Gesundheitssoli mehr in die Versicherung pumpen.

Ich bin sowieso für die dritte Lösung: Jeder schliesst eine preioswerte Basisversicherung zwangsweise ab- für die großen Risiken- und alles was darüber hianusgeht, kann jeder für sich selber abschließen.

Benedikte

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