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Geschrieben von sterntaler am 21.09.2004, 14:19 Uhrzurück

besser spät als nie! ;o)

moin moin michi,
nach drei tassen kaffee,....bin ich nun in der lage, dir zu antworten! :o)

Zitat Michi:
"Zu DDR-Zeiten (es war nicht alles schlecht) war Erzieherin ( soweit ich weiß-korrigiert mich wenns falsch ist) ein Studienberuf, sicher sind manche Erziehungsansätze von damals (Thema Töpfchentraining + politische Bildung) heute nicht anwendbar bzw. falsch, aber die fachliche Ausbildung vermisse ich schon, gerade in den Großstädten."

boah,....also...wenn ich schon sowas lese, stellen sich mir die nackenhaare,...sorry michi! >:o(
schon wieder dieser olle west-ost-vergleich von annoduzemal!

zu kaiserszeiten war das leben sicherlich auch angenehmer in mancher sicht! ;o)

nach deiner aussage hin, bist du entweder vom fach und schon ziemlich betagt, da du vergleiche ost-westpädagogik von heute und damals ansprechen kannst, oder hast schlichtweg keine ahnung!

auch im westen war und ist die ausbildung zur erzieherin,...öhm,...übrigens früher hieß das kindergärtnerin (!), fräulein oder tante! diese fachbezeichung wird heute vor alllem noch bei vielen ostdeutschen benutzt!!!>:o( ein oftmals verkannter belächelter studienberuf. wobei man sich nach vier bis fünf jähriger ausbildung nach dem kolloquium (kleinere universitätsprüfung!)als staatlich fachlich examinierte erzieherin schimpfen darf! ;o)

In vielen "alten engstirnigen" köpfen jedoch immer die liebe nette spieltante von nebenan bleibt!>:o(

die pädagogik während der ausbildung im westen, ist und war eher zeitgemäß bzw situationsorientiert angepaßt...siehe situationsorientierter ansatz, der mittlerweile in den meisten institutionen angewandt wird!
als ich kind war, vor ca oh gott,...30 jahren, :o) trugen meine "kindergartenfräuleins" damals im westen auch alle uniformhalber kittel incl der kinder und es wurde funktionell gearbeitet!
gott sei dank, hat sich im laufe der zeit einiges modernisiert und verändert! :o)


zitat michi:
"Ich habe zwei Nichten, von denen die erste in einen städtischen Kindergarten, die zweite in einen kirchlichen geschickt wurde (beide in Berlin-Charlottenburg). Nun ratet mal, womit die Eltern glücklicher sind?
Und meine Tochter kommt in einen katholischen, in unserem schönen protestantischen/atheistischen Brandenburg. Ich habe oft das Gefühl, daß die privaten/kirchl. Einrichtungen viel mehr Wert auf Werte und Erziehung legen. Liege ich da so falsch?"

ja! ...damit liegst du falsch insofern, dass die religiösen einrichtungen schlichtweg nach einer ganz anderen konzeption arbeiten. im vordergrund steht dort eben der glaube, sprich die religion! das bedeutet jedoch nicht, das städtische kiga's & co qualitativ schlechter sind und die anderen besser. sie sind eben anders!

darum werden städt. einrichtungen meist von ausländischen kindern konsultiert. die religion muß in solchen institutionen eben komplett außen vor bleiben!!
durch den höheren ausländeranteil, kommt es folglich in diesen einrichtungen zu massiven problemen bzgl der verständigung und des sozialen miteinanders. das ist jedoch nicht an der fachlichen kompetenz der dortigen erzieher festzumachen, sondern eher ein fehlverhalten des klientels!

Zitat Michi:
"Sicher gibt es auch staatl. Kitas mit gut ausgebildetem und vor allem engagiertem Personal, keine Frage. NUR DAVON BRAUCHEN WIR VIEL MEHR! Ein ehemaliger Nachbar von mir hat in Berlin eine Kita geleitet. Er hatte weder genug Geld (vom Senat) als ausgebildetes Personal, trat somit auf der Stelle, was mögliche Aktivitäten mit den Kids anbetraf...Bei 30 Kindern und mehr pro Gruppe und Bétreuern, die ständig krank sind..."

nun, das ist eher ein politisches problem, da nie genug gelder für solche m.E. wichtigen zwecke zur verfügung gestellt werden. überall wird derzeit gekürzt, so auch an der kleinsten gruppe,....den kindern! >:o(

das die klassenstärken und kindergruppen ansteigen, liegt eben auch an der finanziellen misslichen lage!
tja und das auch mal eine erzieherin krank wird,...du meine güte,....hast du dir mal angeschaut, wieviele fiebrige "rotznasen" tagtäglich von kollegen abgewischt werden müssen???? man wird angespuckt, entfernt durchfallhosen, etc,...wir sind auch nur aus fleisch und blut und somit noch nicht (!) resistent gegen alles! ;o))

natürlich gibt es auch da schwarze schaafe, die wegen der kleinsten sache gleich einen gelben schein einreichen,....aber unterstellen darf man niemanden etwas!;o)

Zitat michi:
"Ach ja, Qualifikation des einzelnes hängt meiner Meinung nach auch mit Engagement und Ehrgeiz des einzelnen zusammen. Ich wollte auch niemandem auf den Schlips treten, der/die sich den Kopf zerbricht und gute Arbeit macht."

oh ja,...aber das kann man auf sämtliche berufsgruppen abwelzen,...ob bäcker, beamter, angestellter, etc....wie gesagt, faule schwarze schaafe gibt es sicherlich überall und davon auch viel zu viel! ;o))

was unsere sprachschwierigkeiten in deutschland bzw europa & co betrifft,...nun vielleicht sollte man der regierung den vorschlag unterbreiten eine einheitliche gebärdensprache als erste fremdpflichtsprache in schulen einzuführen? ;o))

tschö

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