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Geschrieben von Agnetha am 09.09.2011, 9:51 Uhrzurück

Beratung wegen Kranktagen fürs Kind benötigt

Wenn ein Kind bis 11 Jahre krank ist, ist man doch 10 Tage/Jahr von der Arbeit freigestellt. Bei uns in der Firma war es bisher immer so, dass man die Bescheinigung des Kinderarztes in der Personalabteilung vorzeigt. Auf der Rückseite muss man ja eintragen, wie viele Tage man in dem Jahr bereits in Anspruch genommen hat und außerdem mit seiner Unterschrift bestätigen, dass keine andere geeignete Person verfügbar ist, die die Pflege des erkrankten Kindes übernehmen kann. Man legte also den Schein vor, die Firma zog die Tage vom Gehalt ab und damit war es gut.

Nun soll man zusätzlich eine Bescheinigung vom Arbeitgeber des Partners beibringen, dass dieser nicht zu Hause die Pflege des erkrankten Kindes hätte übernehmen können.

Es gab einen ziemlichen Knatsch mit dem Betriebsrat, weil der meinte, wenn der Krankenkasse die Unterschrift des Berechtigten auf der Rückseite der Bescheinigung, dass kein anderer Erwachsener die Pflege im betreffenden Zeitraum übernehmen kann, reicht, dann sollte es auch unserer Firma reichen. Tut es aber nicht. Jeder, der jetzt in die Situation gerät, wird mächtig unter Druck gesetzt und soll "freiwillig" eine Bescheinigung für seinen Partner mitbringen.

Kennt sich einer von euch aus, ob es für das Ansinnen des Arbeitgebers eine rechtliche Grundlage gibt? Oder auch eine, die dem Verhalten widerspricht?

Danke!

Agnetha

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