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Geschrieben von Schwoba-Papa am 17.02.2006, 8:18 Uhrzurück

@Benny

..."Fakt ist doch, dass gefährliche Täter viel zu oft als zu harmlos eingestuft werden. Hilfreich wäre es doch, die beteiligten Gutachter mit zur Verantwortung zu ziehen. Dann würden sie es sicher richtig prüfen, bevor ein Täter frei kommt."...

Fehleinschätzungen sind menschlich, und die Frage wäre nun :

Wieviel Einschätzungen bzw. Gutachten sind tatsächlich falsch ? Sind es 1000 jährlich, von denen wir nichts mitbekommen oder eines das durch eine Wiederholungstat dann in der Bildzeitung kommt ?

Was passiert mit deinem Hausarzt wenn er dir eine Bronchitis diagnostiziert und du eine schwere Lungenentzündung hast ? Würdest Du als Arzt dir diesen Schuh anziehen, zumal man Fehleinschätzungen nicht absichtlich macht ?

Man kann einen Menschen nicht psychisch durchmessen oder scannen, dazu ist psychologische Grundlagenforschung erforderlich, die es zwar gibt, aber noch sehr in den Kinderschuhen steckt.
Vorallem bei Treib- bzw. Sexualstraftätern.

Aber unsere Gesellschaft wandelt sich und die Ursachenforschung wird forciert vorangetrieben.

Außerdem werden, auch durch Therapie, verhinderte Straftaten nicht in der Bildzeitung veröffentlicht. Hier wird durch einseitige Berichterstattung ein subjektives Rechtsgefüge erzeugt.

Grüßle

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