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Geschrieben von JoVi66 am 29.10.2005, 15:00 Uhrzurück

Re: Auch ned kurz :-)

Hi silvia,
Ich greif jetzt einfach einen Absatz aus deiner "kurzen" *g* Ansprache heraus:

"Also, ich habe noch nicht das Gefühl, dass Deutschland arm dran ist. Allerdings müssen wir aufpassen. Irgendwann in nächster Zukunft wirds schon so weit kommen. Es wird noch zu wenig volkswirtschaftlich nachgedacht. Und es fehlt den Politikern (im Kleinen wie im Großen) einfach der gesunde Menschenverstand. Sie müssen lernen, ihre Prioritäten anders zu setzen."

Das kann ich voll und ganz unterstreichen. Wir erleben es Tag täglich. Um zuerst beim Straßenbau zu Bleiben: vor 5 Monaten wurde ein kleines Teilstück der B299 ( kurz vor dem Nest, in dem ich zur Zeit wohne) außerhalb Landshuts, etwa 2 km total erneuert. Erst die eine dann die andere Hälfte. Was es gekostet hat weiß ich nicht, aber sicher zuviel. Das Teilstück war weder: beschädigt, noch hat es irgendeinen Anlass dazu gegeben diese 2 km zu erneuern. Ich weiß es, ich bin die Strasse täglich 2 (oder 4 )mal gefahren! Als die Bauarbeiten endlich beendet waren und jeder sagte "Gott sei Dank sands endlich fertig mid dem Quadsch!" man höre und staune: 6 Wochen später wurde die eine Seite wieder komplett aufgerissen, da sich ergeben hatte, das auf einer Seite " aus Versehen" ein falscher Untergrund gelegt wurde. Also das gleiche Spielchen noch einmal. Und jetzt kommt der Clou: Ich habe aus berufener Quelle, das die Stadt wieder dafür aufkam! Da legst die nida!. Zur Zeit streiten sie allerdings , ob der Fehler beim Straßenbauamt oder der beauftragten Fa. lag. Wahrscheinlich ist der Stadtbaumeister ( oder dafür Verantwortliche) ein Verwandter des Inhabers der Baufirma oder so!
Das Jammern auf hohem Niveau habe ich schon auch so verstanden, doch sind es einfach zwei Paar Stiefel ob ich einen Facharbeiter in Rumänien habe oder einen Arbeitslosen in Dtl. Und: Ich unterstelle jetzt einfach: Aufgrund der hohen Sozialleistungen vom Staat sehen viele Menschen einfach nicht ein, warum sie für das selbe Geld oder nur geringfügig mehr 40 Std die Woche arbeiten sollen. Da liegt ein zweites Problem: die Motivation zu arbeiten wird bei vielen durch falsche Sozialpolitik untergraben.
Zum Thema "Umorientierung" . Ein ganz wichtiger , wenn nicht der wichtigste Punkt in der Politik ( auf jeder Ebene)/ und auch Privat. Ich bringe jetzt einen Satz, den brachte ich schon einmal und der ist auch nicht mehr zeitgemäß, soll aber meine Einstellung verdeutlichen ( brockdorf wegsehen, dafür hast du mich schon einmal in der Luft zerrissen!): Wir alle können den "Fortschritt" nicht aufhalten! Es wir Alles mehr, höher, weiter, schneller und entwicklungstechnisch ausgefeilter werden! Dieser Fortschritt ist nicht zu stoppen, aber : Politiker aller Ebenen haben einfach die Pflicht und die Verantwortung die Umwelt dem Fortschritt nicht zum Fraß vorzuwerfen, sondern Umweltschutz in den Fortschritt zu integrieren.
Angefangen beim Bau potenterer Filteranlagen in Schlote jedweder Fabrik bis runter zur genmanipulierten Babynahrung! Von einem Politiker verlange ich nur eines: Er muss sich am Abend noch in den Spiegel schauen können. Diejenigen, die ihre Spiegel zuhause zerbrochen haben gehören nicht in die Politik!
Der Umdenkprozess muss im Kleinen Anfangen um letztendlich Groß raus zu kommen.
Gruß Johanna

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