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Geschrieben von JoVi66 am 29.09.2005, 22:28 Uhrzurück

Re: Auch ein Beispiel

Das ist jetzt zwar kein Beispiel das Malejas Aussage wiederlegt- will ich auch gar nicht , jede Mutter weiß meiner Meinung nach meist instinktiv, was für ihr Kind das richtige ist- aber eine andere Seite einer kindlichen Reaktion auf das Verhalten seiner Mutter. Meine Tochter ist nicht zimperlich., obwohl sie auch schon einiges durchgemacht hat, das einem zweijährigen Kind durchaus die Tränen in die Augen treiben kann. Da ich aber immer ziemlich gelassen bleibe bei ihren diversen krankheiten (kleinen!), hat sie nie sonderlich den endruck gemacht unter etwas zu leiden. Beispiele: Ein Bienenstich im Augenlid und mein Kind sah aus, als hätte sie geschlägert und brachte zwei Tage das Auge nicht auf.Da ich es als nicht schlimm betrachtete und mit ihr eigentlich nur vorm Spiegel stand und gelacht habe hat sie mitgelacht und das ganze gar nicht tragisch genommen. Oder Dreitage Fieber mit durchaus hohen Temperaturen (haben mich nicht sonderlich beunruhigt und ihr das auch spüren lassen. Auch diesmal eine "tapfere" Reaktion ihrerseits. Unsd so vieles mehr. Wenn ich mich nicht aufgeregt habe, hat sie es auch gelassen genommen und keine Träne geweint. Dann: Mein Kind bekam Stomatitis ( Mundschleimhautentzündung) und das ziemlich ausgeprägt. Da wurde ich zum erstenmal richtig kribbelig, da sie einen Tag nicht nur das Essen (ist ja nicht so schlimm) sondern auch noch das Trinken völlig verweigert hat (und das im Sommer wo es ausnahmsweise mal ein paar Tage hintereinander wirklich heiß war). Nun ist eine Exikose (=Austrocknen des Körpers) für so einen kleinen Menschen damals 12 kg bereits nach 48h bedenklich und ich habe mir echt ans Bein gepinkelt. Obwohl bei diesem krankheitsbild nun eher ein somnolentes, teilnahmsloses Kind erwartet wird flippte meine Tochter ( wie ich auch ) völlig aus und war nur noch am Schreien. Ich konnte es nach ca 36 h nicht mehr verantworten sie zu Hause zu behalten und bin mit ihr in die Kinderklinik gefahren. Dort wurde ihr eine Infusion gelegt und erst nach 5 Tagen konnten wir entlassen werden. Die 36 h vorher habe ich kein Auge zugetan und war überbesorgt und genauso hat ( im Nachhinein betrachtet) auch mein Kind reagiert. Obwohl mir im KH versichert wurde, dass es noch gar nicht so schlimm sei habe ich völlig überreagiert. Heute bin ich überzeugt, dass meine Tochter das auch gemerkt hat und sich entsprechend panisch verhielt (was wie gesagt definitiv kein Anzeichen einer Exikose ist!).
Gruß Johanna ( die in diesem spez. Fall auch an einen neg. Placebo glaubt)

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